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Verdener Aller Zeitung vom 25.07.07

Netzwerk soll Schüler und Ältere zusammenführen

Kirchlintelner Firma enkom hat Initiative für Jugendliche und Ausbilder gestartet / Besuch von MdB Grindel

Kirchlinteln (hr). Statt für teures Geld ausländische Fachkräfte anzuwerben, setzt die Kirchlintelner Firma emkon auf Lösungen vor Ort. In enger Zusammenarbeit mit der Ganztagsschule am Lindhoop sollen Schüler mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes vertraut gemacht werden. Unterstützt werden sollen sie dabei von älteren qualifizierten Facharbeitern.
Aus diesem Grund haben die beiden Geschäftsführer des mittelständischen Sondermaschinenbauers emkon, Andreas Dittrich und Jörg Lübbebüsen, mit emforce eine Initiative für Schüler und Ausbilder gestartet, die auch das Interesse des Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel fand.
Zum Auftakt seiner Sommertour besuchte Grindel daher zunächst die Firma emkon, begleitet von Landtagsabgeordneten Wilhelm Hogrefe und den Kirchlintler CDU-Mitgliedern Ingrid Müller, Stephan Jeite und Joachim Köhler.
Gemeinsam mit seiner Kollegin Stephanie Schubert stellte Dittrich die erst seit sieben Jahren im Gewerbegebiet am Bahnhof ansässige Firma vor. Während sich emkon um die Entwicklung neuer Maschinen kümmert, deckt die später gegründete serkon den Bereich Service, Dienstleistungen und Wartung ab.
Zurzeit werden 43 Mitarbeiter beschäftigt, dazu kommt ein Netzwerk weitere Arbeitskräfte, das noch einmal fast 40 Personen umfasst. Geplant ist, Jahr für Jahr sechs Auszubildende einzustellen, die in den Bereichen Industriekaufmann, Industrieelektroniker, Industriemechaniker und technischer Zeichner ausgebildet werden. Für die Betreuung hat emkon eigens zwei Mitarbeiter freigestellt, außerdem ist man dabei, eine Lehrwerkstatt aufzubauen.
"Etwas Gutes kann jeder Mensch", hält Dittrich Aussagen, nach denen 30 Prozent der jungen Menschen nicht ausbildbar seien, für eine Unverfrorenheit. Teamfähigkeit wird allerdings vorausgesetzt. "Wer sich nicht einfügt, muss gehen", stellte der emkom-Geschäftsführer unmissverständlich dar. Wenn man Kinder motiviere, seien diese unwahrscheinlich leistungsfähig.
Mit emforce sollen aber nicht nur Jugendliche auf den Weg gebracht werden, sondern auch schwer vermittelbare ältere Menschen wieder in den Beruf zurückgeführt werden. Als besonders positiv empfand MdL Hogrefe die Zusammenarbeit mit den Kirchlintler Haupt- und Realschülern und verwies auf Oyten, wo 13- und 14-jährige von Paten begleitet würden.
"Wir möchten langfristig arbeiten", stellte auch Dittrich klar, dass es wichtig sei, die Kinder bereits zwei Jahre vor ihrem Schulabschluss zu motivieren. emforce als eingetragener Verein biete daher die Möglichkeit, um Mitglieder zu werben zu können. Ausbildungspaten gebe es absolut genug.
Dittrich möchte auch gern Spanisch als Wirtschaftssprache Nummer zwei ab Klasse acht in den Unterrichtsplan integrieren. "Auch die Lehrer bekommen von uns Aufgaben", sah er die Pädagogen mit im Boot und verwies auf die tolle Präsentation, die die Schüler nach der Hannovermesse in der Schule aufgebaut hätten.
Langfristig schwebt ihm durch das angestrebte Netzwerk sogar die Einrichtung eines Mehrgenerationen-Aus- und Weiterbildungszentrums vor, das arbeitslosen Fachkräften ein neues Betätigungsfeld eröffnet.


Geschäftführer Andreas Dittrich mit dem 17-jährigen Praktikanten Simon Berke, MdB Reinhard Grindel, MdL Wilhelm Hogrefe sowie Ingrid Müller, Stephan Jeite und Joachim Köhler von der Kirchlintler CDU.

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