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Verdener-Aller-Zeitung vom 10.08.07

Stadtbrandmeister: "Die Feuerwehr ist nicht Mädchen für alles"

Alarm wegen Bagatellen / Mehr Bundesmittel / Leitstelle Verden bleibt

Achim . Eine gute Nachricht brachte der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel bei seinem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Achim mit. Obwohl der Bereich des Brandschutzes Sache der Länder und Kommunen ist, erhöht der Bund seinen Anteil für den ergänzenden Katastrophenschutz. So wird der Bund in Zukunft statt bisher 511 künftig 961 Löschgruppenfahrzeuge LF 10/6 sowie zusätzlich 450 Gerätewagen-Logistik Wasserförderung finanzieren. „Die vom Bund bereitgestellten Fahrzeuge werden nicht für den Verteidigungsfall, sondern nahezu ausschließlich für originäre Länderzwecke beim Katastrophenschutz gebraucht. Insoweit ist der Beitrag des Bundes eine echte Hilfe für die Länder und Kommunen“, betonte Grindel, der auch Mitglied des Innenausschusses des Bundestages ist. Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling sagte, durch die Aufstockung des Bundes habe der Landkreis Verden die Chance, eine zusätzliche ABC-Komponente insbesondere für die Dekontaminierung zu erhalten. Außerdem würde der Bund seine Fahrzeuge in Morsum und Kirchlinteln an das Land verschenken. Wenn das Land die Betriebskosten übernehme, wie dies mit dem Bund vereinbart sei, ergebe sich für die Kommunen Luft für Neuanschaffungen.
Stadtbrandmeister Olaf Dykau berichtete, dass die 248 Feuerwehrleute in der Stadt Achim im vergangenen Jahr zu rund 200 Einsätzen herausrücken mussten. Dykau beklagte, dass die Einsätze der Feuerwehr auch deshalb stark zunehmen, weil sie immer öfter bei Kleinigkeiten per Notruf alarmiert würden. Geringe Ölspuren könnten die Straßenmeistereien beseitigen, wenn keine Gefahr in Verzug sei. Äste könnten auch die Polizei oder die Bürger selbst von der Straße ziehen und mancher Brand in einem Papierkorb sei bereits vorbei, wenn die Feuerwehr erscheine. „Die Feuerwehr ist nicht Mädchen für alles", sagte der Stadtbrandmeister.
Ortsbrandmeister Thomas Köster regte an, das Feuerwehrrentenmodell der Stadt Hürth im Rheinland zu prüfen und dadurch die Attraktivität der Feuerwehr zu steigern. Dabei zahlt die Stadt für jeden Feuerwehrmann je nach Zahl der Einsatzstunden einen bestimmten Betrag in eine Versicherung ein, mit der im Alter die Rente des jeweiligen Feuerwehrmanns aufgebessert werden kann.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Hogrefe berichtete, dass es bei der selbständigen Leitstelle des Landkreises Verden bleiben werde. Eine Zusammenarbeit mit Cuxhaven oder Bremerhaven sei nicht sachgerecht. Die Ortskenntnisse der Leitstelle seien bei Einsätzen von besonderer Bedeutung.


Reinhard Grindel und Wilhelm Hogrefe zu Besuch bei der Feuerwehr Achim, von links nach rechts: Stadtbrandmeister Olaf Dykau, Reinhard Grindel, Ortsbrandmeister Thomas Köster, Wilhelm Hogrefe

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