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Verdener Aller Zeitung vom 22.08.07

Eine Nacht bei der Polizei

Bundestagsabgeordneter Grindel zehn Stunden im Einsatz

Verden. Einsatz bis zum Morgengrauen: Zehn Stunden hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel Verdener Polizeibeamte bei ihrer Nachtschicht begleitet. „Als Mitglied des Innenausschusses des Bundestages wollte ich mir vor Ort ein vertieftes Bild von der Praxis der Polizeiarbeit machen“, begründete der CDU-Parlamentarier.
Gemeinsam mit den beiden Polizeibeamten Siegfried Ristau und Matthias Wendt war er unterwegs von der Ruhestörung in Dörverden über eine Körperverletzung in Stedebergen bis hin zu einem kreisübergreifenden Einsatz mit Rotenburger und Soltauer Beamten in Visselhövede. Dort wurden drei Verdächtige beim versuchten Einbruch in eine Tankstelle auf frischer Tat gestellt.
Grindels Resümee ist durchweg positiv. „Ich habe die Verdener Polizei sehr professionell und hoch motiviert erlebt. Mit großem Einsatz wird für viel Polizeipräsenz auf der Straße gesorgt, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.“ Beeindruckt zeigte sich der CDU-Innenexperte mit wie viel Geduld und sozialer Kompetenz die Polizisten gerade Jugendlichen begegneten, wenn sie zumeist alkoholisiert auffällig würden.
„Spätestens nach den Erfahrungen einer solchen Nachtschicht wird klar, dass wir im Landkreis Verden mehr für die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund tun müssen. Das gilt nicht nur für Ausländer, sondern gerade auch für jugendliche Aussiedler.“ Grindel betonte, man dürfe es nicht der Polizei überlassen, nachts die Jugendlichen im wahrsten Sinne des Wortes von der Straße zu holen. Es müsse ein Netzwerk von Behörden gebildet werden, das sich besser um die Integration der Jugendlichen kümmert. „Selbstverständlich muss man auch die Verantwortung der Eltern für die Zukunft ihrer Kinder anmahnen.“ Positiv wirke sich gerade in Konfliktsituationen aus, dass die Verdener Polizei selbst Beamte mit Migrationshintergrund in ihren Reihen habe.
Grindel, der bis Mitternacht von Verdens stellvertretendem Bürgermeister Jens Richter begleitet wurde, zeigte sich erfreut, dass am 1. Oktober etwa zehn zusätzliche Polizisten ihren Dienst in der Inspektion Verden-Osterholz aufnehmen werden. „Die Belastung der Beamten mit Überstunden ist an der Grenze des Zumutbaren.“ Der CDU-Abgeordnete versprach, sich für die weitere Steuerfreiheit der Überstundenzuschläge als finanziellen Ausgleich für den schweren Dienst einzusetzen.
Bei einem Abstecher zur Autobahnpolizei Langwedel wurde Grindel über die polizeilichen Maßnahmen gegen die wachsende Zahl von Fahrten unter Drogeneinfluss und Sicherheitsmängel bei LKW unterrichtet. Wie Stefan Sengel von der Verdener Polizei berichtete, hätten in der letzten Zeit auch Entführungsfälle in Zusammenhang mit Zwangsheiraten zugenommen. Darauf werde regelmäßig mit polizeilichen Großlagen reagiert. Für Grindel ist auch dies ein Indiz für mangelnde Integration von Ausländern. Der Unionspolitiker versprach außerdem, bei der anstehenden Novelle des Waffengesetzes wegen der großen Verwechselungsgefahren und aus Gründen des Jugendschutzes für ein konsequentes Verbot sogenannter Anscheinswaffen einzutreten.


Nahmen Reinhard Grindel (Mitte) mit : Siegfried Ristau (links) und Matthias Wendt

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