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Zevener Zeitung vom 18.08.07

Grindel: Bauern haben keine Sehnsucht nach Künast

CDU-Bundestagsabgeordneter zur Gesprächsrunde auf dem Hof von Rudolf Heins zu Gast

Volkensen (ZZ/ak) . „Unsere heimischen Bauern müssen gerecht an den jüngsten Erhöhungen der Verbraucherpreise für Milch beteiligt werden. Es muss bei den Landwirten vor Ort ein höherer Auszahlungspreis für die Milch ankommen, weil auch ihre Kostenbelastungen für Futter und Energiekosten erheblich gestiegen sind.“

Darin waren sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel und die Vorstandsmitglieder des Landvolks Zeven einig, die jetzt zu einem knapp dreistündigen Gedankenaustausch auf dem Hof von Landvolk-Chef Rudolf Heins in Volkensen zusammenkamen. Die Landvolk-Vertreter berichteten, dass der Milchpreis im Juli mit 33 Cent rund fünf Cent über dem Durchschnitt der letzten zwölf Monate gelegen habe. Die Milchbauern hätten aber auch zwei Cent mehr für das Futter und weitere zwei Cent zusätzlich für Energie und sonstige Kosten pro Liter Milch zu zahlen.
Heins hob dabei besonders hervor, dass es einen konkurrenzfähigen Auszahlungspreis für die Landwirte im Elbe-Weser-Raum im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland geben müsse. Das müsse den Molkereien unmissverständlich klar gemacht werden. Eine schrittweise Erhöhung der Milchquote, wie sie jetzt auch von der EU-Kommission diskutiert werde, setze eine genaue Beobachtung des Marktes voraus.
Grindel betonte in diesem Zusammenhang, die deutschen Milchbauern müssten die Chancen auf den Auslandsmärkten nutzen können. Durch den hohen Qualitätsstandard der deutschen Milch könnten jetzt wichtige Kundenbindungen geschaffen werden. Es dürfe aber gleichzeitig nicht wieder zu einem Preisverfall auf dem heimischen Markt kommen.
Rudolf Heins berichtete dem CDU-Parlamentarier von den ersten Auswertungen des Wirtschaftsjahres 2006/2007. Das Jahr dürfte im Großen und Ganzen ähnlich zufriedenstellend verlaufen sein wie das Jahr davor. Die Geschäftsergebnisse der Milchviehbetriebe dürften dabei etwas positiver, die der Ferkelerzeuger und Schweinemäster etwas negativer ausgefallen sein, so Heins.
Die Landvolk-Vertreter lobten ausdrücklich eine Reihe von Entscheidungen der Großen Koalition. Dazu gehörten die Reduzierung der bürokratischen Auflagen bei Stallneubauten, die Erhöhung der Vorsteuerpauschale und auch die Unternehmenssteuerreform sei gut für die Landwirte. Mit Blick auf die Besuche auf landwirtschaftlichen Betrieben im Rahmen seiner Sommertour meinte Grindel schmunzelnd: „Es stimmt: Sehnsucht nach Renate Künast ist mir bei den Bauern nicht entgegengeschlagen.“


Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel (links) wurde von Rudolf Heins durch den Betrieb geführt.

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