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Wümme-Zeitung vom 18.08.07

Sommertour statt Sommerurlaub

CDU-Abgeordneter Reinhard Grindel sucht den Dialog im Wahlkreis / Anregungen für die Arbeit in Berlin

von unserem Redakteur Klaus-Dieter Pfaff

Lilienthal-Rotenburg. Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Wenn Politiker auf Sommertour gehen, wissen sie sehr bald, wo die Menschen der Schuh drückt. Und so nutzt Reinhard Grindel nun zum fünften Mal die parlamentarische Sommerpause, um seinen Wahlkreis zu "bereisen". "Obwohl die Tour 2007 noch nicht beendet ist, habe ich bereits jede Menge Gespräche geführt und konnte viele Fragen beantworten", zog der CDU-Bundestagsabgeordnete Bilanz, der in Berlin den Wahlkreis Rotenburg-Verden vertritt.

Grindel wurde im Rahmen seiner Sommertour, die ihn in dieser Woche gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Axel Miesner bis ins Lilienthaler Zeitungshaus führte, allerdings auch als Mitglied einer Regierungspartei mit Kritik konfrontiert, "weil die eine oder andere Erwartung von der Bundesregierung bisher noch nicht erfüllt werden konnte oder weil man sich Problemen ausgesetzt sieht, die noch immer nicht gelöst sind", bestätigt der Unionspolitiker.
Natürlich nehme er die Sorgen der Menschen sehr ernst. "Ich komme beispielsweise gerade aus einem Gespräch mit Unternehmern aus Ottersberg. Und auch die haben sehr nachhaltig und eindringlich ihre Sorgen hinsichtlich der gestiegenen Energiekosten dargelegt. Hier erwartet der gesamte Mittelstand eine Veränderung, um konkurrenzfähig zu bleiben", berichtet Grindel, der ebenfalls feststellt, dass die Energiepreise einfach zu hoch sind und deshalb wirkungsvoll reduziert werden müssen. "Die notwendigen Anreize dafür müssen vom Bund kommen, und hier haben wir ja die ersten Beschlüsse bereits gefasst." Allerdings müsse der Weg fortgesetzt werden. Außerdem, und das habe er afu seiner Sommertour immer wieder gehört, müssten die Arbeitnehmer noch mehr in die Lage versetzt werden, dass sie sich als Kunden den Konsum, den sie eigentlich wollten, auch leisten könnten. "Da ist das Potenzial auch für den Einzelhandel noch nicht ausgeschöpft. In diesem Zusammenhang wird wohl auch immer wieder beklagt, dass viele Kunden aus den jeweiligen Orten ihre Kaufkraft den großen Zentren, auf der grünen Wiese überlassen." Das sei besonders auf dem Baumarktsektor der Fall. Insgesamt aber hätten auch nach den Erfahrungen der Mittelständler die Menschen in seinem Wahlkreis schon mehr Geld in der Tasche. Was sich noch durchsetzen müsse, sei das Vertrauen in die Wirtschaft und damit der Abbau der Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Für Reinhard Grindel hat die Erhöhung der Mehrwertsteuer übrigens ausgesprochen positive Auswirkungen. Vieles sei nur durch diese Mehreinnahmen möglich geworden. Der Politiker aus dem Landkreis Rotenburg erinnert in diesem Zusammenhang an die Milliarden Programme, die aufgelegt wurden beziehungsweise noch werden. Dabei gehe es auch um die Altersabsicherung der Menschen. Ein konkretes Beispiel sei die Absicht, das Eigenheim in die so genannte Riester-Rente einzubringen.
Wo es noch immer einen Nachholbedarf gebe, sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Hier müssen wir noch an flexibleren Lösungen arbeiten, und das wird auch gelingen. "Die Union hat auch in der Großen Koalition viel erreicht. Das wird im Wahlkreis durchaus anerkannt. Dennoch bleibt da für uns noch eine Menge Arbeit in Berlin." Bis dahin aber will Reinhard Grindel seine Sommertour fortsetzen. Was er denn auch gleich in die Tat umsetzte. Von Lilienthal ging's weiter nach Zeven.

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