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Verdener Nachrichten vom 15.08.07

Zur Sache: Bundestagsabgeordnete nehmen Stellung

Gentechnik gegen den Wunsch der Verbraucher?

Reinhard Grindel: In ihrem Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien verständigt, die Chancen der grünen Gentechnik zu nutzen, aber mit Augenmaß. Im Bereich der nach- wachsenden Rohstoffe kann uns die Gen- technik helfen, den Energiegehalt von Pflanzen zu verbessern. Die Gentechnik kann dazu beitragen, konzentriert erneuer- bare Energie zu gewinnen, ohne dafür viel Fläche zu verbrauchen und die Pachtpreise hochzutreiben. Sie kann dafür sorgen, Pflanzen für die Dritte Welt zu entwickeln, die resistenter gegen Schädlinge sind und so Missernten verhindern. Gentechnik kann so den Kampf gegen den Hunger in der Welt unterstützen.
Es bedeutet ebenso weniger Einsatz chemischer Substanzen in der Landwirtschaft. Im Bereich des Boden- schutzes vermeidet Gentechnik umwelt- gefährdende Belastungen. Insofern muss man ein klares Ja zur gentechnischen Forschung sagen, die natürlich auch mögliche Risiken genau analysiert und bewertet.
Zur Forschung gehören auch abgesicherte Freilandversuche. Dabei ist ein ausreichender Sicherheitsabstand zwingend. Ideologisch motivierte Feld- zerstörungen sind dagegen strafrechtlich zu verfolgen. Die Politik muss bei alle- dem für Transparenz sorgen, damit jeder Verbraucher auf gentechnikfreie Lebens- mittel zurückgreifen kann. Entsprechende Vorschriften brauchen wir angesichts des Binnenmarktes in ganz Europa.

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