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Verdener Nachrichten vom 04.09.07

Zweifel an der "Y-Trasse"

Grindel: Hochgeschwindigkeitsbahn noch nicht tot

Verden-Kirchlinteln (fr) . Auf einer Veranstaltung der Bürgerinitiative gegen die Y-Trasse „Bürger für Umwelt e.V.“ hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel Zweifel daran geäußert, ob die geplante Y-Trasse tatsächlich zu den notwendigen Kapazitätssteigerungen für den Güterverkehr führen wird.
Wie Grindel in einer Pressemitteilung schreibt, habe er dabei auf eine Studie der Uni Hannover im Auftrag der niedersächsischen Bauindustrie verwiesen. Diese Studie kommt zu dem Ergebnis, dass durch die Verlagerung des Personennahverkehrs auf die neue Y-Trasse der Bedarf für rund 350 zusätzliche Güterzüge auf den bestehenden Strecken des norddeutschen Eisenbahnnetzes nicht gedeckt werden könne. Grindel: „Aus dem Hamburger Hafen ließen sich die Container effektiver abfahren, wenn man die Strecke Stelle-Lüneberg-Uelzen-Celle viergleisig ausbaut.
Vor rund 150 Teilnehmern eines Frühschoppens der Bürgerinitiative habe der CDU-Abgeordnete berichtet, dass es am 11. Oktober im Bundesverkehrsministerium zu einem Gespräch mit Bürgermeistern betroffener Kommunen und Vertretern von Bürgerinitiativen geplant sei. In einem Brief an Verkehrsstaatssekretär Achim Grossmann hat Grindel darum gebeten, dass die Ergebnisse der Studie dort einer ersten fachlichen Bewertung unterzogen werden. „Wir dürfen uns nicht den Vorwurf machen lassen, wir wollten den Bahnverkehr anderen Regionen vor die Tür schieben. Wenn es aber objektive Gründe für einen anderen Trassenverlauf gibt, dann sollte die Y-Trasse von der Deutschen Bahn dringend auf den Prüfstand gestellt werden“.
Unverantwortlich nannte der CDU-Abgeordnete Äußerungen seines SPD-Kollegen, Joachim Stünker, auf einer Veranstaltung in Kirchlinteln, die Y-Trasse sei „politisch tot.“ Tatsächlich, so Grindel, habe Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) erst vor wenigen Wochen 15 Millionen Euro Planungsmittel für die Y-Trasse bereitgestellt. Grindel: „SPD-Spitzenkandidat Jüttner hat sich erst vor 14 Tagen in Rotenburg massiv für die Y-Trasse ausgesprochen. Es ist ein Gebot der Glaubwürdigkeit, den Bürgern nicht zu verschweigen, dass es in allen Parteien nach wie vor auf Landes- und Bundesebene eine Mehrheit für die Y-Trasse gibt.“
Der CDU-Abgeordnete vertrat die Ansicht, politische Korrekturen der Trassenplanung werde es nur dann geben, wenn sich herausstellen sollte, dass die Y-Trasse nicht das leisten kann, was sie angesichts des starken Wachstums beim Güterumschlag in den Seehäfen leisten müsste. Es dürften nicht mindestens 1,3 Milliarden Euro für eine Trasse ausgegeben werden, die den Kapazitätsanforderungen nicht voll gerecht werde.


Grindel auf dem Frühschoppen der Initiative „Bürger für Umwelt“

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