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Zevener Zeitung vom 07.09.07

Rekruten legen feierlich ihr Gelöbnis ab

Hunderte Angehörige und Gäste verfolgen die Zeremonie auf dem Selsinger Sportplatz - "Wir Fallschirmspringer sind in der Oste-Region angekommen"

Selsingen (lh). Premiere für Selsingen: Erstmals seit der Stationierung von Teilen der Oldenburgischen Luftlandebrigade 31 in der Kaserne Seedorf hat gestern Nachmittag auf dem Sportplatz "Im Sick" ein feierliches Gelöbnis stattgefunden, 301 Rekruten gelobten vor mehreren hundert Besuchern, "der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen".

Bei Sonnenschein, angenehmer Temperatur und leichtem Wind herrschten ideale Bedingungen für das öffentliche Gelöbnis, das von Angehörigen und Freunden der Rekruten aus ganz Deutschland, aber auch von interessierten Bürgern und zahlreichen Ehrengästen aus der Region verfolgt wurde.
Major Manfred Permanseder, derzeit Führer des Fallschirmjägerbataillons 313, sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel schritten nach dem erfolgreichen Absprung von vier Freifallern die Front der Rekruten ab.
Der Stabsoffizier hieß "an diesem für unsere jungen Soldatinnen und Soldaten so wichtigem Tage" viele Eltern, Angehörige sowie Ehrengäste willkommen. "Durch Ihr Kommen unterstreichen Sie die Bedeutung und Würde des feierlichen Gelöbnisses", sagte der Major. "Zugleich bezeugen Sie Ihren Respekt für die Bereitschaft der jungen Soldaten, sich für unser Land einzusetzen, und zeigen, dass die Bundeswehr sich hier in der Region zu Hause fühlen kann. Ich stelle fest: Wir Fallschirmjäger sind in der Oste-Region angekommen", betonte Major Permanseder und erwähnte unter anderem die "Herzlichkeit der Bevölkerung". Die nun angetretenen Rekruten aus nahezu allen Teilen Deutschlands hätten in den vergangenen Wochen "viel erlebt und unsere Ausbilder haben sehr viel verlangt". Sich einer solchen Herausforderung zu stellen sei nicht mehr selbstverständlich.
Die jungen Leute könnten stolz darauf sein, denn sie "übernehmen Verantwortung für unser Land, für den Schutz von Freiheit und Menschenrechten. Damit leisten sie einen unschätzbaren Beitrag zur Bewahrung des Friedens und der Sicherheit." Dafür gebühre den Rekruten Respekt. Ebenso wie den Kameraden, die sich gegenwärtig den Herausforderungen des ISAF-Einsatzes in Afghanistan stellen müssten.
Reinhard Grindel hielt die Gelöbnisrede für die Rekruten der Fallschirmbataillone 313 und 373 sowie des Luftlandeunterstützungsbataillons 272. "Die Bundeswehr braucht Sie - jeden Einzelnen von Ihnen", unterstrich er. Nach Gesprächen mit Soldaten habe der Abgeordnete den Eindruck: "Der Dienst in der Bundeswehr ist nicht nur Dienst am Vaterland, sondern ein Dienst, aus dem man für sich selbst wichtige Erfahrungen zieht." Teamgeist etwa, Verantwortung zu übernehmen, Respekt und Disziplin zu lernen, das müsse kein Nachteil für den späteren Lebensweg sein. Viele Gründe sprachen nach Ansicht Grindels für die Beibehaltung der Wehrpflicht. Das "Friedensprojekt" von Auslandseinsätzen der Bundeswehr könne nicht gelingen, wenn nicht die Grundwehrdienstleistenden ihren Beitrag in den Truppenteilen der Heimat leisten würden. Grindel zu den Rekruten: "Der laufende Betrieb der Bundeswehr wäre ohne Sie nicht möglich. Sie können stolz darauf sein, ganz konkret Ihren Beitrag beim Kampf gegen den Terror zu leisten."


Reinhard Grindel und Major Manfred Permanseder schreiten die Front der Rekruten beim öffentlichen Gelöbnis in Selsigen ab
Quelle: Zevener Zeitung

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