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Rotenburger Kreiszeitung vom 13.09.07

Bekenntnis zu den Grundwerten

Gestern erstes öffentliches Gelöbnis in Visselhövede / 467 Rekruten sprechen Eidesformel

Visselhövede (fk). Erstmalig fand gestern in Visselhövede ein öffentliches Gelöbnis statt. Der komplette Marktplatz diente als Kulisse für die feierliche Veranstaltung, zu der der Kommandeur des Führungsunterstützungsbataillons 285 Visselhövede, Oberstleutnant Klaus-Peter Dille, zahlreiche Besucher willkommen hieß.

467 Rekruten aus den folgenden Einheiten waren beim Gelöbnis vertreten: vierte Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 285, erste und siebte Kompanie des Bataillons für Elektronische Kampfführung 912 aus Nienburg, achte Kompanie des Fernmelderegiment 1 aus Rotenburg und die siebte Kompanie des Logistikbataillons 3 aus Lüneburg. Dille, der auch rund 1200 Angehörige der Wehrdienstleistenden begrüßte, betonte: "Heute ist ein besonderer Tag. Es ist das erste öffentliche Gelöbnis überhaupt in Visselhövede. Darin sei auch ein klares Bekenntnis der Stadt zur Bundeswehr zu sehen. Der Kommandeur ging neben der Bedeutung der Wehrpflicht für Deutschland auch auf die Situation der Bundeswehr ein, die sich unter anderem mit dem Balkan und in Afghanistan für die Belange der Zivilbevölkerung stark mache. "Jeder Einzelne von Ihnen hat sich dazu entschieden, für die Verteidigung der Werte einzutreten, die im Grundgesetz verankert sind. Es handelt sich dabei um Rechte, ohne die ein Leben - so, wie wir es kennen und schätzen - gar nicht möglich wäre", sagte Dille weiter. Auch Visselhövedes Bürgermeisterin Franka Strehse richtete ein Grußwort an die Soldaten: "Visselhövede ist seit 35 Jahren Garnisonsstadt. Hier ist man mit Soldaten eng verbunden. Ihnen gebührt Dank für den Dienst, den sie für die Bundesrepublik Deutschland leisten. Es ist wichtig, dass es Bürger gibt, die nicht nur Leistungen fordern, sondern die sich auch einsetzen." Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel bekräftigte seine Einschätzung zur Notwendigkeit der Wehrpflicht: "Sie gewährleistet unter anderem einen ständigen Austausch zwischen Gesellschaft und Bundeswehr. Es gibt viele gute Gründe, die für die Beibehaltung der Wehrpflicht sprechen. Die Grundwehrdienstleistenden sind Staatsbürger in Uniform, die den gesellschaftlichen und technologischen Wandel in die Streitkräfte tragen und so der Inneren Führung Dynamik und Anpassungskraft an diesen Wandel abverlangen." Das lang anhaltende Glockengeläut, das während der Ansprachen von der Johannis-Kirche herübertönte, hatte laut Pastor Walljes übrigens nichts mit einem möglichen Protest der Kirche gegen die Bundeswehr zu tun. Ein "nicht nachvollziehbarer technischer Defekt" habe die Glocken, die in einem Sterbefall die Überführung zum Friedhof in Visselhövede gewöhnlich geläutet werden, erheblich länger ertönen lassen, als es eigentlich geplant gewesen sei.

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