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Verdener-Aller-Zeitung vom 22.10.07

Thema Meisterzwang

Reinhard Grindel besuchte Jonas Kuckuk vom BUH

Verden (bg). Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (CDU) des Wahlkreises Rotenburg/Verden den Berufsverband unabhängiger Handwerker (BUH) in Verden.
Im Fokus des Gesprächs mit dem Vorsitzendem Jonas Kuckuk stand der Meisterzwang. Wenn sich Handwerker selbstständig machen wollten, so bräuchten diese immer noch in 41 Kammern den Meistertitel, so der Vorsitzende. Er forderte, diesen Zwang aufzugeben.
Die CDU lehnte dies strikt ab, da sich der Meisterzwang bewährt habe, so Grindel. Dieser sichere zum einen die Qualität der zu produzierenden Ware und zum anderen die der Ausbildung. Mit der Gesetzesänderung im Jahre 2004 sei bereits ein Kompromiss eingegangen worden. Seitdem gebe es eine Ausnahmeregelung. Gesellen, die über eine sechsjährige Berufserfahrung verfügen und davon vier Jahre in einer leitenden Funktion verbracht haben, dürfen sich auch ohne einen Meistertitel selbstständig machen. Die Berufspraxis ersetze das, was auf einer Meisterschule gelehrt werde, so Grindel.
Kuckuk findet, dass unverhältnismäßig viele Ausnahmeanträge abgelehnt werden. Seines Wissens nach seien das etwa ein Drittel. Der Vorsitzende des BUH sieht darin eine erhebliche Einschränkung der Berufsfreiheit. Grindel versprach, diesen Fällen, in denen der Antrag möglicherweise ungerechtfertigt abgelehnt worden sei, nachzugehen.
Ein zweiter Punkt der Diskussion waren die Klagen des BUH gegen Hausdurchsuchungen bei Handwerkern. Einige hätten Klagen beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, weil sie sich in ihren Grundrechten verletzt fühlten. Der BUH sei stolz, nun in 13 Fällen Recht bekommen zu haben, und sehe darin einen Beitrag zur Stärkung der Grundrechte, so Kuckuk. Trotzdem fühle sich die Organisation oft belächelt.
Der Besuch Grindels sei wichtig gewesen, so der BUH-Vorsitzende, um eine Diskussion mit Potitikern führen zu können. "Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Handwerkskammer reden noch nicht einmal mit uns."

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