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Rotenburger Kreiszeitung vom 24.07.08

Investitionen für unsere Region

Staatssekretär Thomas Kossendey besuchte Bundeswehrstandort Rotenburg

ROTENBURG (go). Der Parlamentarische Staatsekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Thomas Kossendey, folgte einer Einladung des Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel (CDU) und erörterte mit den Dienststellenleitern der Lent-Kaserne die aktuellen Aufgaben und Entwicklungsperspektiven, die den Standort Rotenburg betreffen. Bei dem anschließenden Besuch im Rathaus informierte er sich über die Infrastruktur und die spezifischen Bedürfnisse der Soldaten auf dem Rotenburger Wohnungsmarkt (RK/VN berichteten).

„Im Vergleich zu vielen anderen Standorten sind wir in der Region Rotenburg gut aufgestellt“, stellten die Dienststellenleiter in ihren Vorträgen fest. Die Sanierungsarbeiten in der Kaserne, die bis 2015 abgeschlossen sein werden, gehen gut voran, täuschten aber nicht über die angespannte Unterkunftssituation der Soldaten hinweg. „Der Unterkunftsbedarf ist höher als die tatsächliche Kapazität an Unterbringungsmöglichkeiten“, stellte der stellvertretende Kommandeur des Fermelderegiments 1, Oberstleutnant Michael Völkl fest. Auch der private Wohnungsmarkt könne den Bedarf an Ein-Zimmer-Wohnungen nicht annähernd decken.
Defizite beständen nach Feststellung des Kommandeurs des Logistikbataillons 3, Oberstleutnant Matthias Hell, auch im Fuhrpark der Rotenburger Verbände. Die Versorgung mit Kraftfahrzeugen sei schleppend, da bei der Industrie anscheinend die lukrativeren Aufträge der Privatindustrie Vorrang hätten. Personell seien die Rotenburger Verbände gut aufgestellt und die allgemeine Ausstattung mit Material sei gut. Staatssekretär Kossendey sah die Situation ähnlich wie die Soldaten aus Rotenburg, stellte aber fest, dass die Auftragserfüllung trotz der Defizite nicht gefährdet sei.
Der Leiter des Bundeswehrdienstleistungszentrums, Regierungsoberamtsrat Hermann Linnemann, sprach über die Wohnmöglichkeiten in der Kaserne Seedorf. Er arbeite mit der Gemeinde Konzepte aus, um gute Rahmenbedingungen für den Standort zu schaffen, die für die Erfüllung des militärischen Auftrages von Wichtigkeit seien. Man strebe eine stärkere Zusammenarbeit mit dem staatlichen Baumanagement an. Auch für Seedorf sei die Kapazität der Unterbringungsmöglichkeiten geringer, als der tatsächliche Bedarf, zumal bis dato Soldaten (290) in der Kaserne untergebracht seien, die nicht der Unterkunftspflicht unterlägen. „Aber wohin mit den Soldaten?“ Dieses Problem müsste primär angegangen werden. Der momentane Wohnungsmarkt gebe 35 bedarfsgerechte Wohnung her. „Ein Ausweg wären Konstruktionseinheiten von Wohnmodulen mit jeweils 21 Quadratmeter Wohnfläche und Nasszelle. Eine Konstruktionseinheit besteht aus 68 Appartements. Die Bundeswehr könnte für Investoren eine Freifläche vor der Kaserne Seedorf für die Errichtung solcher Konstruktionen zur Verfügung stellen. Damit wären die nicht unterkunftspflichtigen Soldaten außerhalb der Kaserne untergebracht.
„Wir stehen vor einer veränderten Situation beim Umzugsverhalten der Soldaten. Das heißt der Soldat geht erst einmal ohne Familie an den neuen Standort“, erklärte Kossendey die daraus resultierende Unterbringungssituation. Für das bundesweite Projekt „Kaserne West“ mit Investitionen im Immobilienbereich und der Familienbetreuung werden in den nächsten Jahren (bis 2011) insgesamt vier Millionen Euro in der Rotenburger Region investiert. Der Wirtschaftsfaktor Bundeswehr ist für Rotenburg erheblich. „Die Vereinbarkeit von Familie und Bundeswehr ist mir wichtig, um den Nachwuchs in unseren Streitkräften zu sichern“, erklärte der Staatssekretär.


Staatssekretär Thomas Kossendey (Mitte) informierte sich bei den Dienststellenleitern, Vertretern der CDU und dem Rotenburger Bürgermeister über Stationierungskonzepte.

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