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Verdener Aller-Zeitung vom 01.08.08

Die besten Umsätze seit Jahren

Die Achimer Desma verstärkt ihr China-Engagement und wehrt sich so gegen Produktpiraterie

von Manfred Brodt

ACHIM Wer wie gestern der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel die Klöckner Desma Schuhmaschinen-Fabrik in Achim besichtigt, spürt sofort einen Hauch von großer weiter Welt und Weltpolitik.

Da steht zum Beispiel eine fertige, eine Million Euro wertvolle Schuhmaschinenanlage und wird nicht an den Iran ausgeliefert, weil die EU die Konten der iranischen Bank eingefroren hat und die Maschine nicht bezahlt würde. Von der Desma in Achim ist es auch nicht weit bis China, denn dort in Guangzhou ist das Unternehmen auch vertreten mit einer Sale- und Service-Station und 35 Leuten. Geschäftsführer Wolfgang Koliwer kündigt an, dass die Desma dort in China auch in die Produktion und Montage einsteigen will, um sich der Produktpiraterie zu erwehren. Chinesische Zulieferer und Konkurrenten haben schamlos hochwertige Desma-Schuhmaschinen in ihrem Internet-Auftritt und ihren Prospekten als ihre eigenen Maschinen ausgegeben und preisen im Werbeauftritt auch noch ihre angeblichen langjährigen Erfahrungen mit diesen Maschinen. Da ist es sinnvoll, den Piraten vor Ort das Wasser abzugraben.
Die Desma ist schon lange ein exportorientiertes Unternehmen. War man bis Ende der 80er Jahre eindeutig vom Ostblock und besonders der Sowjetunion abhängig und geriet man deshalb unter dem Zerfall dieses Ostblocks und dem Wegbrechen des Absatzmarktes ins Trudeln, so hat sich das Unternehmen unter der Führung von Wolfgang Koliwer neu orientiert und stabilisiert.
Nur elf Prozent der Desma-Produkte bleiben im Land, 28 % gehen nach Osteuropa, 19% nach Westeuropa, 18% nach Asien, 10% nach Mittel- und Südamerika und 7% nach China. Desma produziert und liefert in erster Linie hochautomatisierte, computergesteuerte Maschinenanlagen zum Besohlen von Schuhen, Arbeitsschuhen, Militärschuhen, Sportschuhen, Schuhformen und Roboter.
Computergesteuerte Desma-Maschinen in Brasilien, Aserbaidschan, Thailand, Südafrika oder anderswo können sogar von Achim aus beobachtet, per Ferndiagnose untersucht und repariert werden.
Firmenchef Wolfgang Koliwer freut sich aktuell über die besten Umsätze seit 15 Jahren. Wie dramatisch die Produktivität in dem Unternehmen gestiegen ist, verdeutlicht er an Zahlen:
1970 hatten 1300 Desmaner in Achim einen Umsatz von 80 Millionen DM erzielt, heute machen 180 Arbeitnehmer einen Umsatz von 42 Millionen Euro. Ein solches Hightech-Unternehmen legt natürlich Wert auf Ausbildung und Fachkräfte. Die Desma hält so Kontakt zu Hochschulen und beschäftigt Studenten im Rahmen des Bachelor-Studiengangs, hat Interesse an Abiturienten, die Lehre und Studium kombinieren möchten, und bietet auch 20 Lehrstellen.
Wolfgang Koliwer erzählt seinen Lehrlingen zur Motivation gern: „Ich habe auch als Azubi bei der Desma angefangen und es bis zum Chef gebracht.“ Wenn er nächstes Jahr seine 50 Desma-Jahre erreicht hat, tritt er von der Kommandobrücke ab.
Mit Christian Decker als technischem und Klaus Freese als kaufmännischem Geschäftsführer stehen die Nachfolger bereits fest.


Desma-Chef Wolfgang Koliwer (Mitte) erläutert dem Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel (rechts) und Vertretern der Achimer CDU die Arbeitsweise der hochwertigen Schuhmaschinen.

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