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Rotenburger Kreiszeitung vom 10.04.06

Grindel fordert mehr Integration

CDU-Bundestagsabgeordneter stellt ein Grundsatzpapier vor

Berlin/Rotenburg (r). Für einen Ausbau der staatlichen Integrationsangebote an Ausländer hat sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel ausgesprochen. Bei einer Pressekonferenz im Berliner Reichstag präsentierte er dazu ein Grundsatzpapier, das vor allem eine Verbesserung der Integrationskurse für Ausländer und Aussiedler fordert.

„Nur etwa ein Drittel der Teilnehmer an Integrationskursen besteht am Ende erfolgreich die Abschlussprüfung. Das ist viel zu wenig. Wir müssen insbesondere für junge Menschen die Zahl der Kursstunden von 600 auf 900 erhöhen und anschließend dafür sorgen, dass sie etwa durch ein Praktikum den Brückenschlag in die Arbeitswelt schaffen“, sagte Grindel. Um die Qualität der Arbeit der Kursträger zu verbessern, sei eine höhere Honorierung ihrer Arbeit nötig. Damit könne auch die sozialpädagogische Begleitung ausgebaut werden. Er forderte außerdem eine stärkere Zusammenarbeit von Arbeitsagenturen, Sozialverwaltungen der Landkreise, Kursträgern und Ausländerbehörden im Bereich der so genannten nachholenden Integration. Grindel: „Unter den Ausländern und Aussiedlern gibt es viele Langzeitarbeitslose mit zu geringen Sprachkenntnissen. Es ist nicht verständlich, weshalb die Arbeits- und Sozialverwaltungen diese Personen nicht viel stärker zum Besuch eines Integrationskurses verpflichten." Das würde ihre Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt verbessern und verhindert gleichzeitig, dass sie der Schwarzarbeit nachgehen können.
Auch Eltern, deren Kinder wie an der Berliner Rütli-Schule gewalttätig sind, könnten zu einem solchen Integrationskurs verpflichtet werden, weil hier Integrationsdefizite zu Tage treten. „Bei integrationsunwilligen Ausländern, die ihren Verpflichtungen zum Besuch der Integrationskurse nicht nachkommen, müssen die Sozialleistungen einheitlich um 30 Prozent gekürzt werden“, betonte Grindel, der gemeinsam mit SPD-Innenexperten an einer Änderung des Zuwanderungsgesetzes arbeitet, Außerdem will der Christdemokrat durchsetzen, dass beim Familiennachzug zu Ausländern und Aussiedlern künftig schon vor dem Zuzug nach Deutschland einfache Deutschkenntnisse nachgewiesen werden müssen. „Wir müssen noch stärker als bisher im Bewusstsein von Migranten verankern, dass Deutschkenntnisse der Schlüssel für mehr Integration sind. Damit kann man nicht früh genug beginnen“, so Grindel.


Reinhard Grindel (li) und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, bei der Pressekonferenz im Berliner Reichstag

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