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Wümme Zeitung vom 22.08.08

Einsatz für Wahlkreis - auch den neuen

CDU-Politiker Reinhard Grindel im Gespräch

von Ulrike Prange

LANDKREIS. Es sei nicht entscheidend, wo man wohnt, sondern was man für den Wahlkreis herausholt, meint der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel. Er wohnt in Rotenburg und vertritt den Wahlkreis Rotenburg-Verden - noch. Denn für die nächste Wahl will er - wie berichtet - für den Rotenburger Südkreis und Soltau-Fallingbostel kandidieren.

In der Samtgemeinde Tarmstedt hat er sich immer gut aufgehoben gefühlt, erzählt Grindel. "Bundespolitisch hat es hier zwar nicht getobt", sagt Grindel rückblickend auf sechs Jahre als Abgeordneter für das Gebiet, trotzdem sei er zum Beispiel immer wieder von einzelnen Unternehmen angesprochen und gebeten worden, sich für ihre Belange einzusetzen. Man lebe von Aktivitäten der einzelnen Gemeinden, es gab gute Gespräche, die Zusammenarbeit sei vielfältig gewesen. Dafür hat er auch selbst gesorgt: Nach jeder Sitzungswoche hat er die Ortsverbände aus Berlin mit einem Bericht informiert.
"Das ist schon ein wenig bitter, wenn zwei Drittel des Wahlkreises weg sind", erzählt er im Gespräch mit der Redaktion. Den Nordkreis Rotenburgs, zu dem auch die Samtgemeinde Tarmstedt zählt, wird bald seine Parteikollegin Martina Krogmann übernehmen. "Sie kann sich freuen, denn sie bekommt eine Region mit bayrischen Verhältnissen", scherzt Grindel. Künftig muss er sich also auf neue Themen einstellen und ist bereits dabei, sich in neue Komplexe einzuarbeiten und so zu beweisen, dass er sich auch für seinen neuen Wahlkreis einsetzen wird. Das kennt er bereits aus seiner Zeit als Kandidat für Rotenburg.
Als "Großstadtmensch" habe er es geschafft, sich in die Agrarpolitik einzuarbeiten, die ihm allerdings aus seiner Zeit als Journalist in Brüssel nicht fremd war. "Landwirte schätzen es, wenn man gute Einblicke hat. Das ist zwar ungewöhnlich für einen Großstadtmenschen", erzählt er, aber durch solch eine intensive Arbeit am Thema werde man glaubwürdig. Das habe man auch in der Samtgemeinde anerkannt. Dabei erwähnt Grindel den guten Kontakt zum hiesigen Landvolk, das er mit Informationen zur Entwicklung auf Bundesebene versorgt. Durch Gespräche mit Parteifreund und Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen habe er bereits als Kandidat genaue Vorstellungen gehabt, welches die Themen im Wahlkreis sind.
Um Themen wird es auch bei der nächsten Bundestagswahl gehen. Und bis dahin, ist sich Grindel sicher, wird die Große Koalition weiter bestehen. "Wir haben noch ein paar Dinge abzuarbeiten", sagt er und nennt dabei die Erbschaftssteuer, Kinderfreibeträge und die Pendlerpauschale als Stichworte. Sollte jemand vorher aussteigen wollen, werde das vom Wähler bestraft, ist sich Grindel sicher. Was nach der Wahl kommt, entscheide der Wähler.
Bei allem Einsatz für die Menschen in seinem Wahlkreis: Vertretern des Rotenburger Hotel- und Gaststättenverbandes, mit denen gestern Nachmittag ein Treffen anstand, musste Grindel eine Absage erteilen. Die Fachleute würden gern einen verminderten Mehrwertsteuersatz für sich geltend machen. Doch der Politiker weiß um die Haushaltslage: "Da werde ich sie enttäuschen müssen - das können wir uns einfach nicht leisten."

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