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Böhme-Zeitung vom 24.09.08

CDU hat die Wahl: Engel oder Grindel?

Mitglieder küren am Donnerstag in einer Urwahl ihren Bundestagskandidaten

vo Bad Fallingbostel. Auf ihrer Tour durch die CDU-Ortsverbände haben sich anfangs drei, nach dem Rückzug des Bispingers Detlev Loos noch zwei Bewerber bei zwölf Aufeinandertreffen den Parteifreunden als Bewerber für die Kandidatur im neuen Bundestagswahlkreis 36 Rotenburg I -Soltau - Fallingbostel empfohlen. Am morgigen Donnerstag fällt nun die Entscheidung: Gerd Engel aus Munster oder der Rotenburger Reinhard Grindel?
Beim Nominierungsparteitag ab 19 Uhr in der Bad Fallingbosteler Heidmark-Halle wollen die Christdemokraten ihren Kandidaten küren. Er soll bei der Bundestagswahl am 27.September 2009 für die Union antreten - und damit der Gegner von Lars Klingbeil (SPD) im Kampf um das Direktmandat sein.
Was die politische Erfahrung angeht, ist Grindel im Vorteil: Der 47-jährige Jurist und ehemalige ZDF-Redakteur sitzt für den Wahlkreis Rotenburg - Verden seit 2002, also in der zweiten Wahlperiode, im Bundestag. Er kennt das politische Geschäft in der Hauptstadt Berlin gut, ist Mitglied im Innenausschuss sowie im Ausschuss für Kultur und Medien.
Dagegen ist der acht Jahre ältere Engel außerhalb des Heidekreises bisher kaum in Erscheinung getreten. Der Berufssoldat leitet unter anderem den CDU-Stadtverband in Munster und ist dort auch Vorsitzender der Ratsfraktion. Zudem ist Engel stellvertretender Kreisvorsitzender der Union und einer von drei "Vizes" der Kreistagsfraktion.
Ermittelt wird der Bundestagskandidat in Urwahl, alle CDU-Mitglieder aus dem Wahlkreis dürfen abstimmen. Legt man die Mitgliederzahlen zugrunde - etwa 1300 Christdemokraten in Soltau-Fallingbostel und 900 im Bereich des Altkreises Rotenburg - dann hätte Engel rechnerisch die besseren Karten, schließlich ist sein Kreisverband der deutlich größere. Doch darauf kann sich der Munsteraner nicht verlassen. Entscheidend ist nicht die Zahl der Mitglieder, sondern der Grad ihrer Mobilisierung. Und da waren die Rotenburge in der Vergangenheit erfolgreich: Im Rennen um die Kandidatur zur Bundestagswahl 1994 hatte sich der Rotenburger Heinz-Günter Bargfrede trotz vermeintlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit klar gegen Hermann Söder durchgesetzt.
Der geschäftsfürhrende Vorstand der Heidekreis-CDU gibt seinen Mitgliedern keine Wahlempfehlung. "Beide sind geeignet und der Beste soll gewinnen", so die Kreisvorsitzende Gudrun Pieper. Soviel Neutralität legen nicht alle an den Tag. Der Rotenburger Kreisverband hat sich bereits frühzeitig auf Grindel als seinen Favoriten festgelegt. Und auch die Junge Union des Heidekreises hat sich nach einer Sitzung mit dem Rotenburger Parteinachwuchs für Grindel ausgesprochen.

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