Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Verdener Aller-Zeitung vom 25.09.08

100 000 Euro aus Berlin für den Erbhof

Bürgermeister Schröder hocherfreut über Grindel-Mitteilung

THEDINGHAUSEN / BERLIN (la)Mit 100 000 Euro unterstützt der Bund die Rekonstruktion des Renaissance-Saales auf dem Erbhof in Thedinghausen. Das teilte gestern der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel mit. „Hocherfreut“ zeigte sich Samtgemeindebürgermeister Gerd Schröder über die Neuigkeit – und auch ein wenig überrascht.

Er habe gar nicht damit gerechnet, dass das Vorhaben tatsächlich bis in den Bundestag weitergereicht werde, gestand Schröder im Gespräch mit der Thedinghäuser Zeitung. Dabei vergaß er auch nicht, die Bemühungen des CDU-Landtagsabgeordneten Wilhelm Hogrefe in dieser Angelegenheit zu würdigen. Der Haushaltsausschuss des Bundestages bewilligte die Summe im Rahmen des Sonderprogramms für Denkmalschutz der Bundesregierung. Grindel hebt dazu hervor: „Der Erbhof gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten unserer Region. Viele ehrenamtliche Helfer tragen dazu bei, ihn den Menschen zugänglich zu machen.“
Der Bund fördert mit dem Sonderprogramm für Denkmalschutz Kulturinvestitionen. Gemeinde und Samtgemeinde Thedinghausen trügen als Eigentümer des Erbhofes dazu bei, dieses kulturelle Erbe aufrechtzuerhalten, lobt der Bundestagsabgeordnete.
Im Saal des Erbhofs wurden alte Deckenmalerei, Fliesen und Teile eines Kamins gefunden, die nun mit Hilfe der Förderung des Bundes wiederhergestellt werden könnten. So soll die Zeit der Weserrenaissance für die Besucher wieder lebendig werden.
Der neue Renaissance-Saal wird Platz für bis zu 120 Personen bieten und kann für Konzerte, Theatervorstellungen und private Anlässe genutzt werden. „Damit runden wir das vielfältige kulturelle Angebot auf dem Erbhof ab und schaffen eine zusätzliche Attraktion für die gesamte Region“ heißt es abschließend in Grindels Presseerklärung.
Gutachten und Nutzungskonzept zum Erbhof-Saal wurden bereits vor etlichen Monaten von einem Hamburger Architektenbüro vorgestellt. Die große Mehrheit des Rates unterstützt das Vorhaben. Zu den Gegnern – vor allem aus Kostengründen – zählen FDP-Ratsherr Hans-Otto de Riese und der Thedinghäuser Gemeindebürgermeister Diethelm Ehlers (SPD). Die Umsetzung des gesamten Konzepts würde rund 1,3 Millionen Euro erfordern.
Dass jetzt auf Bundesebene das Erbhof-Vorhaben als bedeutend und förderwürdig eingestuft wurde, bringe sicher zusätzlichen Schub für die Gesamtfinanzierung, hofft Gerd Schröder. Auch Land und Landkreis sowie weitere Institutionen stünden nun etwas in der Pflicht, ihrerseits einen Beitrag zur Wiederherstellung des Kulturdenkmals zu leisten.
Natürlich müssten sich auch Gemeinde und Samtgemeinde angemessen beteiligen – mit vielleicht einem Viertel bis zu einem Drittel der Gesamtkosten. „Alles selber machen aber können wir natürlich nicht“, betonte Schröder. Er will sich bemühen, demnächst den niedersächsischen Wissenschafts- und Kulturminister Stratmann in den Erbhof einzuladen, damit sich der Politiker mit eigenen Augen von der Bedeutung und Schönheit dieses Baudenkmals überzeugen kann.

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB