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Böhme-Zeitung vom 27.09.08

Nach der Wahl gleich nach Berlin

Reinhard Grindel hatte nach dem Erfolg bei der CDU-Kandidatenkür keine Zeit zum Feiern - Sitzungswoche des Bundestages

vo Bad Fallingbostel. Zum Feiern blieb Reinhard Grindel keine Zeit. Unmittelbar nach seinem überwältigenden Erfolg bei der CDU-Bundestagskandidatenkür für den Wahlkeis 36 Rotenburg I - Soltau - Fallingbostel in der Heidmark-Halle (Böhme-Zeitung von Freitag) verabschiedete er sich schon wieder. Noch in der Nacht ging es nach Berlin: Der Bundestag hatte Sitzungswoche.
Dabei hätte der Rotenburger aufgrund seines 89-Prozent-Ergebnisses mit 635 von 713 möglichen Stimmen nach einem überzeugenden Auftritt Grund gehabt, ausgelassen zu sein. Er präsentierte sich als Kenner des gesamten Wahlkreises, benannte eine Reihe von Themen, die den Landkreis Soltau-Fallingbostel betreffen: Ausbau von Heidebahn und Amerikalinie, Haltepunkt an der Y-Trasse bei Walsrode, sechsspuriger Ausbau der A7 zwischen Walsroder Dreieck und Soltau oder die Verbesserung der Unterkünfte bei der Bundeswehr in Munster. Gerd Engel blieb dagegen weitgehend auf "heimischem Terrain" und begründete seinen Anspruch auf die Kandidatur mit der Zugehörigkeit zum mitgliederstärkeren der beiden CDU-Verbände. Damit konnte er bei den Rotenburgern nicht punkten.
Der Wohnort eines Kandidaten sei nicht entscheidend, sondern die Präsenz vor Ort, hielt Grindel dagegen und beschwor das Wir-Gefühl: "Wir wollen nach 15 Jahren den Wahlkreis wieder direkt gewinnen und dafür müssen wir kämpfen, gemeinsam und geschlossen."
Viel Raum widmete er der Auseinandersetzung mit den politischen Gegnern und erntete für seine pointierten Ausführungen mehrfach Beifall. Der SPD hielt Grindel vor, sie habe zwar das Personal gewechselt, ihre inhaltlichen Probleme seien aber geblieben: "Sie machen in Hessen gemeinsame Sache mit den Linken." Allen anderslautenden Aussagen zum Trotz sei Rot-Rot-Grün die Machtoption, die die Sozialdemokraten nutzen würden, wenn sie die Chance dazu hätten. Er kündigte eine harte inhaltliche Auseinandersetzung mit der Linken an, denn "diejenigen, die für Mauer und Stacheldraht verantwortlich waren, dürfen nie wieder politische Verantwortung in unserem Land tragen".
Trotz der Kritik an der SPD stellte Grindel die Große Koalition in eine gutes Licht: Sie könne nach drei Jahren Erfolge vorweisen, was aber weniger das Verdienst der Sozialdemokraten sei, sondern in erster Linie der Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die ließe sich am besten mit einer bürgerlichen Mehrheit fortsetzen. 1,5 Millionen mehr Beschäftigte, 100000 neue Arbeitsplätze und ein nahezu ausgeglichener Haushalt kennzeichneten eine positive Entwicklung. Dennoch dürfe nicht übersehen werden, dass der wirtschaftliche Aufschwung bei vielen Menschen noch nicht angekommen sei. Deshalb werde die wichtigste Forderung für den Wahlkampf "Mehr Netto von Brutto" lauten. Grindel forderte ein Ende der Randgruppenrethorik: "Es muss wieder der Satz gelten, dass der, der arbeitet, mehr in der Tasche haben muss, als der, der von Sozialleistungen lebt."
Am Schluss empfahl er sich als Politiker mit Engagement und Leidenschaft der flächendeckend Präsenz im neuen Wahlkreis zeigen will, "in Bispingen und Bartelsdorf, von Rethem bis Reeßum". Er werde sich nicht auf eine Absicherung auf der Landesliste verlassen, sondern strebe einen direkten Wiedereinzug in den Bundestag an: "Ich setze nicht auf Platz. Ich setze auf Sieg."

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