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Achimer Kreiblatt vom 03.05.06

"WM-Freikarten? Na, die hätt' ich gern"

Neuntklässler der Wümmeschule befragen Reinhard Grindel über Arbeit und Alltag eines Bundestagsabgeordneten

Ottersberg (pee) . Okay, die Berlin-Reise mit dem Vor-Ort-Schnuppern in die große Bundesrepublik hat nicht geklappt. Aber wozu hat man denn Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis, die in ihren sitzungsfreien Wochen gerne ihrerseits zu Besuch an die Basis kommen?

Dachte sich der Wahlpflichtkurs Politik der 9. Klassen der Realschule Ottersberg und lud sich den CDU-Parlamentarier Reinhard Grindel (44) aus Rotenburg ein, der seit 2002 im Bundestag sitzt.
Allerbestens vorbereitet - von der formvollendeten Begrüßung über die durchdachte Sitzordnung bis zur Formulierung der brennenden Themen - empfingen die 17 Neuntklässler mit ihrer Politik-Lehrerin Ute Hausmann den Berufspolitiker gestern Vormittag in der Wümmeschule. Konzentriert machten sie sich ein Bild von Alltag und Arbeit eines Bundestagsabgeordneten.
Locker und lebhaft gab Grindel mit gewohnter Eloquenz Auskunft über seinen persönlichen Werdegang vom Schulsprecher in Hamburg über Jurastudium, politischen Fernseh- und Rundfunkjournalismus bis zum "Seitenwechsel" in die Riege der Berufspolitiker. Erklärte, wie er zur CDU gekommen war ("Im Kampf gegen die flächendeckende Einführung Integrierter Gesamtschulen in Hamburg"), warum er nicht Journalist geblieben ist ("Ich wollte nicht mehr nur über Politik berichten, sondern Politik mitgestalten") und warum er "im Grunde nie Ferien" hat ("Politik geht ja jeden Tag weiter, man ist nie fertig"). Verständlich schilderte Grindel seinen Arbeitsalltag, der sich in 22 Sitzungswochen in Berlin und 32 Arbeitswochen im Wahlkreis gliedert, und zeichnete dabei ein spannendes Bild von Politik in ihrer ganzen Vielfalt und Verantwortung.
Nebenbei versuchte Grindel, ein paar Vorurteile geradezurücken: Repräsentationstermine auf dem Spargelhof oder beim Feuerwehrfest nähmen er und seine Kollegen nicht wahr, "um sich da durchzufuttern", sondern um mit den Bürgern über deren Sicht der Dinge ins Gespräch zu kommen. Und Privilegien wie Freikarten für die Fußball-WM? "Oh, die hätte ich gerne", platzte der leidenschaftliche Fußball-Fan Grindel heraus.
Freikarten für die WM-Stadien hat er also nicht, aber dafür als Mitglied im Bundesausschuss für innere Sicherheit guten Einblick in die Sicherheitsvorkehrungen bei der Weltmeisterschaft. Das Thema interessierte die Realschüler besonders, weil sie sich in ihrem Politik-Kurs zurzeit mit Terrorismus beschäftigen. Mehr Sorge als die Stadien, so erfuhren die Jugendlichen von Grindel, bereiten den Verantwortlichen die Spielübertragungen via Leinwand auf öffentlichen Plätzen - ohne Zugangskontrollen. Durch Visa-Prüfungen und Grenzkontrollen seien Hooligans und andere gewaltbereite WM-Besucher weitestgehend unter Kontrolle, "aber eine hundertprozentige Sicherheit kann man nicht garantieren", räumte Grindel ein.


Über Arbeit und Alltag eines Bundestagsabgeordneten befragten Ottersberger Realschüler Reinhard Grindel. (Foto: Holthusen)

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