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Rotenburger Kreiszeitung vom 07.01.09

Neue Decke für die B215

Zwischen Walle und Unterstedt / Noch in 2009 / Konjunkturpaket macht‘s möglich

ROTENBURG (sf) Neuigkeiten zum Thema Bundesstraßenausbau hatte Reinhard Grindel beim Besuch der RK/VN-Redaktion gestern Morgen im Pressehaus im Gepäck. Die Fahrbahnoberfläche der Bundesstraße 215 zwischen Verden-Walle und Unterstedt wird komplett erneuert. Und das noch in diesem Jahr. Das Geld steht im Rahmen des milliardenschweren Konjunkturpaketes zur Verfügung, das die große Koalition in Berlin schnürte und helfen soll, vorhandene Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.

Die Information, so Grindel, habe er im Gespräch mit dem Leiter der Straßenbauverwaltung in Verden erhalten. Zwischen 2,5 und drei Millionen Euro sollen für die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Bundesstraßenfahrbahn gesteckt werden. Geld, betont Reinhard Grindel, das den Straßenbauern in unserer Region zugute komme. Die Mittel für Erhaltungsmaßnahmen an Bundesfernstraßen wurden bereits im ersten Konjunkturpaket erheblich aufgestockt. Ohne diese Gelder wäre die längst überfällige Sanierung der B215 nicht möglich gewesen. Desweiteren werde die Eisenbahnüberführung in Unterstedt gründlich saniert. Baubeginn gleichfalls noch in diesem Jahr. Die Straßenbauverwaltung stelle dafür 800000 bis eine Million Euro zur Verfügung.
Das zweite Konjunkturpaket steht in Berlin vor der Verabschiedung. Ob und in welcher Form darin Steuersenkungen vereinbart werden, steht noch längst nicht fest, fasst Grindel den Stand der Verhandlungen in der großen Koalition zusammen. Sicher sei aber, weil von allen gewollt, dass weitere Milliarden für den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden sollen. Nur die Kommunen könnten dabei zum Zuge kommen, die baureife Vorhaben in der Schublade hätten. Für den Ausbau des B-215-Abschnittes zwischen Ärztekreuzung und Brauerstraße fehle nurmehr ein Planfeststellungsbeschluss. Die Landesbehörde für den Straßenbau in Verden und der Landkreis Rotenburg arbeiteten mit Hochdruck an der Fertigstellung. Bis März, öffnet Grindel das Zeitfenster, müsste die Baureife hergestellt sein. Der Bund werde zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Euro zur Verfügung stellen.
Ungleich schlechter stünden allerdings die Chancen für die Ortsumgehung Scheeßel, im Rahmen des Konjunkturpaketes Berücksichtigung zu finden. Die Umgehung wurde vor Jahren aus dem vordringlichen in den weiteren Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes runtergestuft, die Planfeststellung liege seither auf Eis.
Bessere Chancen für mittelständische Unternehmer, wieder an Kredite zu kommen, biete die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) angebotene „90-prozentige Freistellung der Hausbank vom Ausfallrisiko“. Grindel rät dringend, in Gesprächen mit der Hausbank auf die Absicherung hinzuweisen, um ggf. Kreditlinien abzusichern, die die Zwischenfinanzierung von Materialeinkauf beispielsweise ermöglichen und für eine Auftragsabwicklung unverzichtbar sind. Interessant für unsere Region sei auch die sich durchs Konjunkturpaket abzeichnende Möglichkeit, die energetische Gebäudesanierung an Schulen und Kindertagesstätten beispielsweise voran zu treiben. Der Landkreis Rotenburg habe da seine Hausaufgaben bereits gemacht, fertige Projekte in der Schublade. Die Kommunen müssten die Maßnahmen allerdings kofinanzieren. Inwieweit stehe noch offen.

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