Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Rotenburger Kreiszeitung vom 22.01.09

Den Protest unterschätzt

Bahn setzt Pendlerzug ab 2. Februar wieder ein / Einsatz hat sich gelohnt

ROTENBURG (sf) Der Pendlerzug kurz vor 7 Uhr morgens rollt nun doch wieder. Zwar vier Minuten früher ab Rotenburg über Sottrum Richtung Bremen, aber immerhin. Der geballte Protest, aber auch der Einsatz der heimischen Mandatsträger führte zum Einlenken der Bahn. „Die hat ganz offenbar die Tragweite und das Protestpotenzial vor Ort unterschätzt“, kommentierte CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel Dienstagabend die Nachricht der Bahn, dass ab 2. Februar nun doch wieder ein Zug eingesetzt wird.

Sowohl Grindel als auch SPD-Landtagsabgeordneter Ralf Borngräber hatten sich an den neuen Konzernbevollmächtigten für Norddeutschland der Deutschen Bahn AG, Ulrich Bischoping, gewandt, und auf die für viele Pendler unzumutbare Streichung der 6.51-Uhr-Regionalbahn nach Bremen verwiesen. Hassendorfs Gemeindebürgermeister Klaus Dreyer (SPD) ließ Bischoping Listen mit Unterschriften von betroffenen Pendlern zukommen. Zwischenzeitlich war der von Borngräber gemachte Vorschlag, den Pendlern aus Rotenburg vorübergehend die kostenfreie Fahrt über Rotenburg nach Bremen zu ermöglichen, von Bahn und Landesnahverkehrsgesellschaft akzeptiert worden. Die Regelung scheint hinfällig. Ab dem 14. Mai soll dann eh wieder die Regionalbahn zur gewohnten Uhrzeit fahren.
Die Streichung des Pendlerzuges war von der Bahn mit Gleisbauarbeiten im Bremer Hauptbahnhof begründet worden. Wie Reinhard Grindel berichtete, hätte sich die Bahn von der beauftragten Gleisbaufirma offenbar die Zugstreichung diktieren lassen, ohne sich Gedanken über mögliche Konsequenzen zu machen. Erst durch den geharnischten Protest sei man auf das Problem aufmerksam geworden. In einem Brief an Reinhard Grindel betont Konzernbevollmächtigter Bischoping dass die Bahn ein „hohes Interesse am Verkehren dieses Zuges“ habe, der „selbstverständlich nach dem Ende der Bauarbeiten wieder verkehren wird.“ Bischoping weist darauf hin, dass die Bahn „zur kurzfristigen Minimierung der Beeinträchtigungen unserer Reisenden (...) inzwischen eine tarifliche Lösung entwickelt“ habe, die es den Fahrgästen aus Ottersberg und Sottrum erlaube, „morgens mit dem Gegenzug nach Rotenburg und weiter von dort mit einem Metronom-Zug nach Bremen zu fahren, ohne den höheren Fahrpreis für die längere Strecke zahlen zu müssen.“ Parallel dazu habe man geprüft, so Bischoping im Brief an Grindel, „ob unter den Randbedingungen der inzwischen detaillierten Bauablaufplanung für den Umbau des Bremer Hauptbahnhofes und einer geänderten Trassennachfrage durch andere Züge ein Verkehren der Regionalbahn nicht doch möglich ist.“ Ergebnis: Ab 2. Februar fahre statt der RB 24706 nun die RB 24736, „allerdings in einer fünf Minuten früheren Zeitlage.“
Reinhard Grindel wies im Gespräch mit der RK/VN-Redaktion darauf hin, dass wohl auch in Verden mit Beeinträchtigungen des Regionalverkehrs nach Bremen zu rechnen sei. Den Schluss ließen Einträge im aktuellen Fahrplan zu. Er gehe davon aus, dass sich die Bahn rechtzeitig Gedanken über mögliche Folgen machen und gegebenenfalls vor Zugstreichungen nach zumutbaren Alternativen suchen werde.

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB