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Heide Kurier vom 15.04.09

Flexible Lösungen angestrebt

Grindel: Betriebe sollen Kurzarbeitsregelung nutzen

SOLTAU. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel hat sich bei einem Besuch der Soltauer Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit jetzt über die Lage am hiesigen Arbeitsmarkt informiert.

Unsere mittelständische Struktur sorgt dafür, daß sich trotz der Wirtschaftskrise der Arbeitsmarkt in unserer Region ausgesprochen robust zeigt“, lautete Grindels Fazit. Die Vorsitzende der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit in Uelzen, Kerstin Kuechler-Kakoschke, berichtete, daß sowohl Hotels als auch Gaststätten und auch Zeitarbeitsfirmen derzeit wieder Arbeitskräfte suchten.
Betrieben, die in der Wirtschaftskrise mit Auftragseinbußen zu kämpfen haben, riet der CDUAbgeordnete, vor möglichen Entlassungen erst einmal von der neuen Kurzarbeitsregelung Gebrauch zu machen. Danach zahlt die Agentur für Arbeit bis zu 67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns und die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge.
Wir müssen dafür sorgen, daß Facharbeiter den Betrieben erhalten bleiben. Mit der Kurzarbeitsregelung bauen wir eine Brücke in die Zeit nach der Krise. Gerade mittelständischen Betrieben erhalten wir damit die Wettbewerbsfähigkeit“, so Grindel. Der Bereichsleiter der Agentur für Arbeit in Soltau, Hartwig Mienert, verwies darauf, daß die Arbeitnehmer die Phase der Kurzarbeit für Qualifizierungsmaßnahmen nutzen könnten. Dann übernehme die Arbeitsagentur den vollen Sozialversicherungsbeitrag.
Wir streben dabei flexible Lösungen im Betrieb an, damit die Unternehmen schnell auf Auftragseingänge reagieren können“, erläuterte Mienert. Grindel und Kuechler-Kakoschke zeigten sich optimistisch, daß vor allem das Baugewerbe vom Konjunkturpaket des Bundes profitieren wird.
In diesem Bereich sind dann sogar Neueinstellungen denkbar“, hob die Vorsitzende der Geschäftsführung hervor. Weiter betonte sie, daß es im Bereich Soltau keinerlei Rückgänge bei der Zahl der Ausbildungsplätze gebe. Wegen der demographischen Entwicklung sei sogar mit einer größeren Zahl von Lehrstellen zu rechnen als es Bewerber gebe. Grindel appellierte an die Betriebe, Auszubildende nach ihrem Abschluß auch zu übernehmen.
Wir brauchen jeden einzelnen jungen Menschen zur Verhinderung des Fachkräftemangels“, so der Bundestagsabgeordnete. Der CDUPolitiker lobte abschließend die sehr kundenorientierte Arbeitsvermittlung in Soltau und die große Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Landkreis bei der Betreuung der Langzeitarbeitslosen.


Sprachen über den Arbeitsmarkt im Altkreis Soltau: Reinhard Grindel (links), Kerstin Kuechler-Kakoschke und Hartwig Mienert.

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