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Rotenburger Kreiszeitung vom 04.05.09

Ein einzigartiges Projekt

Staatsministerin Prof. Maria Böhmer vom offenen Fitness-Angebot angetan

ROTENBURG (men) Die Staatsministerin für Integration bei der Bundeskanzlerin, Professorin Maria Böhmer, besuchte am Donnerstag auf Einladung von Reinhard Grindel MdB (CDU) die Stadt Rotenburg. Gemeinsam mit dem Abgeordneten schaute sie sich das offene Fitness-Projekt an.

Im Fitness-Raum im Keller der ehemaligen Orientierungsstufe am Lohmarkt traf sie dabei mit den „Machern“, aber auch mit einer Reihe von jungen Frauen zusammen, die das Angebot regelmäßig nutzen.
Mit von der Partie waren darüber hinaus auch Bürgermeister Detlef Eichinger sowie die beiden CDU-Ratsmitglieder Anja Bombeck und Innozenz Grad. „Ich habe schon viele Integrations- und Präventionsprojekte gesehen – aber das, was Sie hier machen, ist wirklich einzigartig“, sagte die Staatsministerin, die von Straßensozialarbeiter Eduard Hermann, seiner Kollegin Natalia Schäfer sowie Herbert Neumann vom Diakonischen Werk über die Hintergründe des Projektes und die bisherigen Erfahrungen umfassend informiert wurde.
Detlef Eichinger bezeichnete das, was in den vergangenen Jahren zunächst durch das offene Sportprojekt und im weiteren Verlauf dann auch durch den Fitness-Raum entstanden ist, als eine „Erfolgsgeschichte“. Maria Böhmer war ganz offensichtlich sehr angetan von dem, was sie in Rotenburg erfuhr: „Jetzt sage ich: alle Achtung und Hut ab!“ Wenn es um Integration geht, müsse nämlich der Leitsatz gelten: „Integration fängt bei mir an. Und ich finde es gut, wenn Sie genau das vermitteln können“, erklärte sie, um die Gelegenheit zu nutzen, auch mit den Mädchen und jungen Frauen zu sprechen, die an diesem Tag „ihre“ Trainingszeit im Fitness-Raum hatten. Eduard Hermann erklärte der Staatsministerin derweil, dass es eben nicht nur um den gemeinsamen Sport an sich geht, sondern er, Natalia Schäfer sowie die Trainer auch Ansprechpartner seien, wenn die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Probleme mitbringen, über die sie reden wollen.
Der Sport, so Hermann, sei allerdings auch ein gutes Mittel, um zu mehr Selbstsicherheit zu kommen, was wiederum helfe, Schwierigkeiten zu Hause oder auch in der Ausbildung zu meistern. „Wir zeigen ihnen Alternativen auf und motivieren sie, die erforderlichen Wege selbst zu gehen“, sagte er. Reinhard Grindel: „Es ist wichtig, dass diejenigen, die vor Ort die Integrationsarbeit tragen, ihre Erfahrungen an die zuständige Staatsministerin auf Bundesebene weitergeben.“ Er und Maria Böhmer machten allerdings am Ende ihres Besuches auch deutlich, dass die Finanzierung von Projekten zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund „ein Standard-Problem“ sei. Grindel wolle sich aber – auch in Zusammenarbeit mit Maria Böhmer – beim Bund dafür einsetzen, neuerliche Projektmittel für die Integrationsarbeit in Rotenburg einzuwerben.


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