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Pressemitteilung vom 17.06.09

„Bauern können nicht weglaufen“

CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel trifft Vertreter des Landvolks in Wolterdingen / Kommunen sollen Ausgleichsflächen abstimmen

„In der Landwirtschaft im Kreis Soltau-Fallingbostel gibt es 2200 Arbeitsplätze, ohne den vor- und nachgelagerten Bereich. Wir Bauern können nicht weglaufen und unsere Betriebe ins Ausland verlagern. Deshalb muss die Politik in schwieriger Zeit für fairen Wettbewerb sorgen, damit unsere Landwirte eine gute Perspektive haben.“ Diesen dringenden Appell richtete der Landvolk-Vorsitzende Heiner Beermann an den CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel bei einem Treffen in Wolterdingen. Auf dem Hof von Wilhelm Lüthjens informierte sich der CDU-Politiker ausführlich über aktuelle Probleme in der Landwirtschaft. Heiner Beermann lobte die Verbesserungen bei der Besteuerung des Agrardiesels als ersten Schritt, der aber aus Bauernsicht auf dem Weg zu EU-einheitlichen Regelungen bei weitem noch nicht ausreiche. Grindel hob hervor, dass es für Milchviehhalter angesichts der niedrigen Auszahlungspreise Liquiditätshilfen geben müsse. „Dazu gehört eine vorzeitige Prämienauszahlung seitens der EU und Mittel der Rentenbank. Die Finanzämter dürfen von den Landwirten keine hohen Vorauszahlungen einziehen, die auf dem guten Wirtschaftsjahr 2007/2008 beruhen, aber mit der aktuellen Einkommenssituation nichts zu tun haben.“ Beermann berichtete, dass die Buchstelle des Landvolks hier in aller Regel erfolgreich sei und sich die Finanzämter durchaus kooperativ zeigten. Notwendig sei auch eine Verbesserung der Absatzförderung. Die anwesenden Landwirte beklagten den wachsenden Einsatz von pflanzlichen Fetten in Speiseeis oder die Verwendung von Analogkäse auf der Pizza. Große Sorgen machten sich die anwesenden Landwirte wegen der Pachtzinsentwicklung im Heidekreis. „In den letzten zehn Jahren hat sich der Maisanbau mehr als verdoppelt. Zehn Prozent der Anbauflächen machen allein Energiepflanzen aus“, berichtete Landvolk-Geschäftsführer Klaus Grünhagen. Grindel richtete deshalb an die Städte und Gemeinden im Landkreis die dringende Bitte, bei Ausgleichsmaßnahmen für Gewerbeansiedlungen oder Windkraftanlagen nicht bestes Ackerland zu beanspruchen und damit die Flächenkonkurrenz noch zu verschärfen. „Vielleicht kann man auch mal die Entsiegelung von brachliegenden Geländen als Ausgleichsmaßnahme prüfen“, regte der CDU-Abgeordnete an. Reinhard Grindel versprach auch, sich für eine Verbesserung der Marktsituation für die Produzenten von Stärkekartoffeln einzusetzen.


Reinhard Grindel MdB (3.v.l.) und Heiner Beermann (3.v.r.) mit Landvolkvertretern auf dem Hof von Wilhelm Lüthjens (2.v.l.) in Wolterdingen

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