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Rotenburger Kreiszeitung vom 04.07.09

Auge in Auge mit dem Bürger

Reinhard Grindel – Abgeordneter und Kandidat – setzt aufs persönliche Gespräch

ROTENBURG (sf) Reinhard Grindel ist Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fürs Innere, sprich für den Innenausschuss, und der hatte u.a. zum Thema Waffengesetz in den vergangenen Wochen und Monaten bis hin zur Verabschiedung des novellierten Waffengesetzes eine Menge zu tun. Reinhard Grindel ist aber auch Kandidat der CDU für die Bundestagswahl am 27. September, hofft aufs Direktmandat im neu geschnittenen Wahlkreis RotenburgI / Soltau-Fallingbostel. Als verantwortlicher Politiker in Berlin und Wahlkämpfer im heimischen Wahlkreis muss er auf zwei Hochzeiten tanzen. Wie er den Spagat bis hin zum Wahltag im September meistern will, erzählte der Rotenburger im Gespräch mit der RK/VN-Redaktion.

Die heiße Phase des Wahlkampfes hat zwar noch nicht begonnen, doch allenthalben sind die Kandidaten der beiden großen Parteien präsent, suchen Volkes Nähe, gehen in Schulklassen, besuchen Betriebe und lassen auch keine Parteiveranstaltung aus. So es denn zeitlich klappt; und das es klappt, dafür sorgt für Reinhard Grindel die Bundesbahn. Als Abgeordneter ist er auch Berufspendler, wenngleich seine Reisezeiten häufig genug in den frühen Morgen- oder späten Abend- und Nachtstunden liegen. Immerhin, im ICE lässt sich auch arbeiten, die Zeit auf der Bahn sei keine vertane Zeit, sagt er.

Er gebe kaum ein anderes Thema, das in den vergangenen Wochen derart viele Reaktionen auslöste, wie das diskutierte „Paintball“-Verbot. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Bosbach, habe allein mehr als 1500 E-Mails von zumeist jüngeren Bürgern erhalten, die sich strikt gegen ein Verbot des Spieles wandten, das von manchen Experten als gewaltverherrlichend bewertet wird. Es sei nicht auszuschließen, dass es bei labilen jungen Menschen die Bereitschaft zu Gewalttaten fördere. Der Amokläufer von Winnenden sei das letzte dramatische Beispiel in einer ganzen Kette ähnlicher Fälle, wo die Täter sich im Vorfeld mit derartigen Spielen teils exzessiv beschäftigt hatten. Nun, sagt Grindel, ein generelles Paintball-Verbot werde es vorerst nicht geben. Er habe sich als Obmann seiner Fraktion mit Bundesinnenminister Schäuble darauf verständigt, die potenziellen Gefahren, die von dem Spiel ausgehen, erst einmal wissenschaftlich untersuchen zu lassen.

„Jeder Arbeitsplatz ist uns gleich wichtig“. Reinhard Grindel sieht die Berliner Politik ins falsche Licht gerückt, weist Kritik zurück, wonach die Koalitionäre nurmehr die großen Konzerne im Auge hätten und dem Mittelstand die nötige Aufmerksamkeit verweigerten. Die Vorwürfe waren auch in einer Veranstaltung des CDU-Wirtschaftsrates in Rotenburg laut geworden. Die mittelständische Wirtschaft macht auch innerparteilich kein Hehl aus ihren Ressentiments und Reinhard Grindel hatte Mühe mit seinen Hinweisen auf Förderprogramme, auf Kurzarbeitergeld und auf steuerliche Entlastungen bei seinen Parteifreunden durchzudringen. Nachdrücklich fordert Grindel den Landrat und auch die Stadt- und Gemeindebürgermeister dazu auf, die Ausschreibungen für die beschlossenen Maßnahmen zügig auf den Weg zu bringen, Er habe festgestellt, dass das Konjunkturpaket sehr wohl in der Fläche ankomme; nunmehr sei es wichtig, dass Folgeaufträge nachhaltig die Betriebe und somit auch die Beschäftigung sicherten. Im übrigen seien auch Hilfen für die Landwirtschaft beschlossen worden; die Rentenbank sei bei der Abwicklung federführend.

Für die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes, für den September mithin, werden zurzeit die Wahlplakate vorbereitet. Ein neues Porträt wurde bereits „geschossen“ und da stellen sich dann für die Mediengestalter so fundamentale Fragen wie: „Sollen wir den Haarschopf zur Gänze drauf lassen oder oben ein wenig anschneiden, um den Blick des Betrachters auf die Augen zu lenken?“ Alles will halt wohl überlegt sein ...

Im Wahlkampf setzt Reinhard Grindel aufs persönliche Gespräch. Das habe sich bewährt, sagt er, der seine Wahlkreisarbeit in der Vergangenheit überaus Ernst genommen hat und zuweilen bei Ehefrau Wiebke um Verständnis für so manchen abendliche Termin nachsuchen musste.

„Twittern“ werde er nicht, stellt der Rotenburger klar, wenngleich er die neueste Errungenschaft medialen Austausches übers Internet durchaus bejaht, als „Instrument, vornehmlich junge Menschen anzusprechen.“ Aber: „Das persönliche Gespräch ist durch nichts zu ersetzen“, und: „Wir leben in einer Welt, wo nicht jede Antwort in 140 Zeichen zu geben ist“, und: „Es darf nicht der Eindruck entstehen, du kannst deinen Abgeordneten nur noch virtuell erreichen.“

Seine Arbeit in Berlin und im Wahlkreis hat der ehemalige ZDF-Fernsehjournalist Grindel in zwei Videoproduktionen packen lassen, die über seine Homepage aber auch über die Internet-Plattform „YouTube“ eingesehen werden können.

Am 6. Juli startet Reinhard Grindel seine Sommertour. Wie in den Jahren zuvor hat er sich ein umfängliches Besuchsprogramm vorgenommen. Mindestens dreimal, zuweilen sogar viermal die Woche wird er bis zum 28. August unterwegs sein ...


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