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Böhme-Zeitung vom 29.08.09

Mittendrin in Berlin und in der Heimat

Reinhard Grindel ist Direktkandidat der CDU für die Bundestagswahl

at Wietzendorf. Das beste kommt zum Schluss: Fußball. Die Leidenschaft, die ganz Deutschland verbindet, hat auch Reinhard Grindel fest im Griff. Gern wäre er Profi geworden. Dass es mit der Karriere nicht geklappt hat, dem trauere er heute noch nach, sagt er. Dennoch bis zur A-Jugend hat er gespielt. Wenn er heute dem Fußball nahe ist, dann auf den Zuschauerrängen, derzeit am besten beim Rotenburger SV.
Seine einst sportliche Position im Spiel lässt Rückschlüsse auf seine politische zu: halbrechts kickte er, im Mittelfeld und im Angriff. Mehr Rechts als in der Mitte und stärker im Angriff – so grenzt er heute sein Engagement auf politischer Bühne weiter ein.
Er sitzt auf der Terrasse von Gustav Isernhagen in Wietzendorf, dem langjährigen CDU-Landtagsabgeordneten. Ganz entspannt bei Butterkuchen und Kaffee. Um ihm herum 15 potenzielle Wähler, mehr alt als jung. Wohnzimmergespräch nennt Grindel es.
Dort trifft er die persönlich, von denen er sich erhofft, dass sie – neudeutsch – Multiplikatoren werden. Sie sollen ihre Eindrücke von ihm und seiner Arbeit weitertragen. Und das soll sich möglichst am 27.September mit einem Kreuz an der richtigen Stelle auszahlen.
Reinhard Grindel ist Bundestagsabgeordneter und der CDU-Direktkandidat für den Wahlkreis 36, Rotenburg I – Soltau-Fallingbostel. 1961 wurde er in Hamburg geboren, er ist verheiratet, erwartet demnächst sein zweites Kind und lebt mit seiner Frau in Rotenburg, seit 1977 ist er Mitglied der Union. Sein beruflicher Werdegang ist beachtlich: nach dem ersten juristischen Staatsexamen prägten Radio und Fernsehen seine Karriere. Diese gipfelte in der Position des Leiters des ZDF-Studios zunächst in Berlin, später in Brüssel.
Warum er dennoch 2001 in die Politik wechseln wollte? Er sei nicht selber aktiv geworden, sondern von seinem Vorgänger gefragt worden. Ein wenig hat wohl auch dazu beigetragen, dass aus dem ZDF-Hauptquatier die nächste Verwendung direkt nach Mainz drohte. Ein Verwaltungsjob: keine gute Aussicht für den Macher Grindel.
Besonders gereizt hat es den Medienmann zudem, die andere Seite kennenzulernen, hinter für Journalisten oftmals verschlossene Türen schauen zu können. Und er wollte erfahren, wieviel er überhaupt gestalten kann.
In Wietzendorf liegen derweil alle politischen Brennpunkte imaginär auf dem Kaffeetisch. EU, Waldbrände, Opel, Steuern, Krise, Staatsverschuldung, Porsche, Spritpreise, Milchbauern, Analogkäse, Wahlverdrossenheit, Gorleben, Spätabtreibung, Boni, Afghanistan und Frau Schmidt. Grindel weiß zu allem viel. Das könne er nur, weil er mitten drin ist – das seit sieben Jahren.
2002 zog er erstmals in den Bundestag ein. Inzwischen ist der auf Du und Du mit Parteigrößen und Entscheidungsträgern. Und ist selbst einer, auch als Obmann im Innenausschuss: Schäuble, Bosbach, Uhl und er. Einmal die Woche sitzen sie zusammen.
Omnipräsent scheinen er und sein Helfer-Tross jedenfalls nicht nur in seinem Wahlkreis, aber da besonders: Er sei keiner, der nur dann käme, wenn ein Urnengang anstünde. Er stehe stetig in persönlichem Kontakt zu Heimat. Das nehmen ihm die Wietzendorfer ab. Sie haben sich über ihn erkundigt – bei Multiplikatoren in Rotenburg.
Um Soltau-Fallingbostel hat er sich in Berlin auch schon gekümmert. Noch ist hier nicht sein Wahlkreis, aber es sei schön, demonstrieren zu können, da kommt etwas. Und es kam etwas: Grindel sorgte auch für den Zuschuss aus der Bundeskulturstiftung zur Ausstellung Landschaft 2.0 auf dem Springhornhof.
Das ist wohl das Geheimnis des Erfolgs: Er überlässt nichts dem Zufall. Dazu gehört auch die Auswahl seines Wahlkampffotos. Großer Kopf, große Wählerzahl war die Devise der dafür zuständigen Experten.
In Wietzendorf kommen Kandidaten und Wähler zum Ende. Gustav Isernhagen reflektiert, dass früher der Wahlkampf einfacher gewesen sei. Die Leute waren williger, politisch zu diskutieren. Das lässt Grindel so nicht gelten: der Respekt für die Politik sei in Zeiten der Krise gewachsen.
Und was passiert nun hinter den für Journalisten verschlossenen Türen der Politik? Grindel hat es herausgefunden: Vor allem weiß er jetzt, dass sich so manche Entscheidungsprozesse durch viel Abstimmungsbedarf richtig lange hinziehen können. Und er weiß, dass die Chancen, auf die Ministerbürokratie Einfluss zu nehmen, größer sind, als gedacht. Wenn man Bescheid wisse, informiert sei.
Dennoch kann er nicht umhin, zuzugeben, dass der Beruf Politiker für ihn als unruhigen Menschen unheimlich viel Geduld fordert. Einen Ausgleich – und das sind wir wieder beim Thema – bietet der Fußball: Der Ball ist rund, und das Ergebnis steht meist nach 90 Minuten fest. Kein Wunder, dass sich Grindel leidenschaftlich gerne da tummelt, wo das sportliche Herz schlägt – im Stadion um die Ecke.


Der Fußballplatz – im speziellen der des TV Jahn Schneverdingen – gehört zu den Lieblingsplätzen des Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel.

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