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Böhme-Zeitung vom 10.09.09

Sterilisation von Geräten erfolgt zentral in Soltau

Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann informiert sich vor Ort

at Soltau. Nein, einen Scheck über rund 2,4 Millionen Euro hatte Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann am Mittwoch nicht im Gepäck, als sie dem Soltauer Heidekreis-Klinikum einen Besuch abstattete. Doch das Signal war deutlich: das Geld aus dem Konjunkturprogramm II wird fließen.
Ross-Luttmann nahm deshalb gemeinsam mit ihrem CDU-Parteikollegen und Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel schon den Bereich in Augenschein, für den die 2,4 Millionen Euro vorgesehen sind: die Zentralsterilisation. Dort im Erdgeschoss, wo derzeit noch die Bettenaufbereitung stattfindet, sollen in naher Zukunft medizinische Geräte wie Scheren, Klammern oder Nadeln für das gesamte Klinikum sterilisiert, sortiert und wieder verpackt werden.
Die Investition erfolgt allerdings nicht ohne Grund, sondern für mehr Patientensicherheit: Neueste Richtlinien schreiben die räumliche Trennung der sogenannten reinen und unreinen medizinischen Seite vor. Das sei sowohl in Soltau als auch in Walsrode nicht gegeben, erläuterte Geschäftsführer Norbert Jurczyk. „Mit unseren Sterilisationsgeräten ist alles in Ordnung, nur der Ablauf muss geändert werden.“
Die Geschäftsführung geht dabei noch einen Schritt weiter und fass die bislang zwei Bereiche an einem zentralen Ort, nämlich Soltau, zusammen – ähnlich wie schon bei der Krankenhausapotheke.
Die Sozialministerin wertete die Investition als Strukturveränderung. Für solche Vorhaben stünden Mittel aus dem Konjunkturprogramm II zur Verfügung: Insgesamt sind es für den Krankenhausbereich in Niedersachsen 50 Millionen Euro. Dafür gibt es 27 Anträge. Die Maßnahmen müssen bis 2010 umgesetzt sein. In 4 bis 6 Wochen, wenn der endgültige Bescheid da ist, könnten auch die Bauarbeiten in Soltau starten, so Ross-Luttmann.
Jurczyk war mit dem Besuch zufrieden – auch, weil er und seine Chef- und Oberärzte ein weiteres schwieriges Thema erläutern konnten. „Man macht ihr nichts vor“, sagte er über die Sozialministerin und gab zu, dass es derzeit für das Klinikum stabiler und ruhiger laufe als noch 2008, als das Haus ins Schlingern geraten war. Der Bund habe sich finanziell bewegt. Aber rosig sah Jurczyk die Zukunft dennoch nicht.


Reinhard Grindel mit der niedersächsischen Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann beim Besuch des Heidekreis-Klinikums in Soltau im Gespräch mit Geschäftsführer Norbert Jurcyk (li.) und Dr. Jochen Mathews (re. daneben) Chefarzt Chirurgie

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