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Bremervörder Zeitung vom 10.06.06

Integration durch Sprache

Abgeordneter Reinhard Grindel besucht Bremervörder Integrationskurs

von Birgit Pape

Bremervörde. Seit Januar diesen Jahres findet im Bremervörder Bonhoeffer-Heim ein Integrationskurs für Frauen statt. Der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanzierte und vom Berufsbildungswerk Cadenberge durchgeführte Kurs bietet derzeit zwölf Frauen die Möglichkeit, Deutsch zu erlernen. Am Donnerstag stattete der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (CDU) den Teilnehmerinnen einen Besuch ab.

Seit sechs Monaten lernen die Frauen nicht nur Deutsch in Wort und Schrift, sondern üben auch den Umgang mit Ämtern und praktische Dinge wie Einkaufen. Während die Teilnehmerinnen die ursprünglich aus Ländern wie der Türkei, Libannon, Irak oder dem Kosovo stammen, im Obergeschoss des Bonhoeffer-Heims büffeln, werden ihre Kinder von zwei Helferinnen betreut.
Gerade die Kombination aus Unterricht und dem Betreuen der Kinder sei ideal für jeden Integrationskurs, betonte Reinhard Grindel bei seinem Besuch. "Es wird somit viel mehr Frauen die Möglichkeit gegeben, an einem Integrationskurs teilzunehmen", so das Bundestagsmitglied.
Grindel beschäftigt sich als Mitglied des Innenausschusses seit langer Zeit ganz intensiv mit dem Thema Zuwanderungsgesetz und den damit verbundenen Angebot von Integrationskursen.
"Es ist unglaublich wichtig, dass Frauen, die seit vielen Jahren hier leben, die deutsche Sprache beherrschen. Es gibt immer noch zu viele Ausländerinnen, die sehr isoliert leben und nicht fähig sind ihren Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen", erläutert Reinhard Grindel.
Bisher absolvieren die Teilnehmerinnen von Integrationskursen 600 Unterrichtsstunden. Grindel und auch die Regionalkoordinatorin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Angelika Michaelis, wünschen sich, dass es bald 900 Stunden sind.
"Viele Frauen blühen regelrecht auf, während sie den Kurs besuchen. Es hat sich gezeigt, das sechs Monate oft nicht ausreichend sind, denn viele Frauen erleben zu ersten Mal ein wenig Selbstständigkeit, seitdem sie in Deutschland sind", betont Grindel.
Da das Angebot des Frauenintegrationskurses in Bremervörde so gut angenommen wurde, ist jetzt geplant, auch einen Integrationskurs für Jugendliche anzubieten. Hier wird Heranwachsenden die Möglichkeit gegeben, die deutsche Schrift und Sprache zu erlernen oder zu verbessern. Ein Praktikum soll helfen, eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle zu erhalten. Hierbei möchte auch das Jugenddorf mit seinen vielfältigen Kontakten zu Arbeitgebern helfen. Diese Kooperation hätte dann Modellcharakter für ganz Deutschland.

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