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Verdener-Aller-Zeitung vom 18.09.09

Am liebsten selbst auf dem Platz

Reinhard Grindel, Abgeordneter und Kandidat der CDU, begeistert die Jagd nach dem runden Leder

von Pascal Faltermann

LANDKREIS„Ich wäre selbst gerne Fußballer geworden und hätte als Sportler auf dem Platz gestanden“, sagt Reinhard Grindel, Bundestagsabgeordneter und Kandidat der CDU für die Bundestagswahl im Wahlkreis Rotenburg I – Soltau-Fallingbostel. Er wurde Politiker, doch das Kicken nimmt immer noch einen Großteil seines Privatlebens in Anspruch.

„Fußball ist ein völlig spannendes Spiel, bei dem bis zum Schluss immer etwas passieren kann“, schwärmt der Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Innenausschuss. „Es ist schon ein enormes Gesellschaftsgefühl über die Grenzen der Politik hinweg, die der Sport transportiert“, so der 47-Jährige weiter. Schon als Kind begeisterte ihn das runde Leder.
Das Stadion am Rothenbaum in Hamburg war fast seine zweite Heimat. Unzählige Stunden habe er dort verbracht und Spieler wie Uwe Seeler, Charly Dörfel oder Willi Schulz erlebt. „Von Seeler hatte ich gefühlte 500 Autogramme“, schwelgt Grindel in Erinnerungen. Er selbst hat bis zur A-Jugend bei Viktoria Hamburg gespielt, drei Altersklassen über Stefan Effenberg, zwei über Walter Junghans. In seiner Zeit bei Radio Schleswig-Holstein (R.SH) kam er sogar in den Genuss, Fußballspiele als Reporter zu kommentieren, auch wenn der spätere Fernsehjournalist beim ZDF eigentlich für die politische Berichterstattung zuständig war.
Auch heute noch ist er seinem Sport treu geblieben. 2001 machte er die Bekanntschaft von Peter Grewe, dem langjährigen Vorsitzenden des Rotenburger SV. Seitdem verfolgt er regelmäßig die Spiele der Kicker aus der Kreisstadt. Außerdem arbeitet Grindel im Vorstand des Rotenburger Sportvereins mit. „Mein Lieblingsfilm ist das Wunder von Bern, vor allem weil es eine wunderbare Vater-Sohn-Geschichte ist“, sagt Grindel. Außerdem verbindet er eine weiteres schönes Erlebnis mit dem Film. In einem Freundschaftsspiel einer Auswahl aus Rotenburg gegen das Filmteam erzielte er einen kuriosen Treffer aus etwa 30 Metern. „Das hätten mir viele nicht mehr zugetraut“, schmunzelt Grindel und streicht über seinen Bauch.
Im Wahlkampf 2002 lernte der Rotenburger seine Frau Wenke Wiebe-Grindel bei einem Besuch der Firma H.F. Wiebe kennen. Auf der Domweih trafen sie sich dann wieder. Im November erwarten die beiden Nachwuchs. „Was es wird, wissen wir noch nicht“, erklärt Grindel, für den es das zweite Kind neben seinem 16-jährigen Sohn Enno sein wird.
Als Abgeordneter ist er Berufspendler, seine Reisezeiten liegen häufig in den frühen Morgen- oder späten Abend- und Nachtstunden. Allerdings lasse es sich im ICE gut arbeiten. Die Zeit in der Bahn könne er gut nutzen. Pflichtlektüre am Montag ist der Spiegel, aber neben dem täglichen überregionalen Pressespiegel wird natürlich auch die lokale Presse studiert. Er sei ungefähr die Hälfte des Jahres in Berlin, die andere in seinem Wahlkreis. Ehefrau Wenke hat Verständnis für viele Termine. Dennoch musste Grindel ihr ein Wahlversprechen geben: Mehr Zeit. Abschalten kann Grindel beim Freitagskrimi im ZDF oder bei gutem Essen. Er wolle manchmal zu schnell zu viel und sei etwas ungeduldig, sagt Ehefrau Wenke über ihren Mann. Und Grindel selbst sagt: „Mir fehlt es manchmal an Gelassenheit. Da ich versuche alles perfekt zu machen, ärgere ich mich auch manchmal oder rege mich über Ungerechtigkeit auf“, gibt Grindel zu.
Dann kommt vielleicht doch der Fußballer durch, der sich über den Schiedsrichter ärgert, weil er den Erfolg möchte.


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