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Böhme-Zeitung vom 24.09.09

Für Wulff gehört die Linke in die Geschichtsbücher

Ministerpräsident läutet Endspurt des Bundestagswahlkampfs ein

vo Bad Fallingbostel. Wahlkampf ohne harte Bandagen – aber nicht mit Glacehandschuhen. Zur letzten großen Kundgebung im Bundestagswahlkampf hatte die CDU mit Christian Wulff noch einmal ein politisches Schwergewicht aufgeboten. Niedersachsens Ministerpräsident wollte seinem langjährigen Weggefährten – „ich kenne Reinhard Grindel seit 30 Jahren“ – auf der Zielgerade noch einmal einen Schub geben.
Politik müsse nicht immer mit persönlichen Angriffen verbunden sein, „mann muss nicht aufeinander einschlagen“, sagte Wulff zu Beginn seiner einstündigen Rede und hielt sich an das Motto: Schrille Töne waren nicht zu hören.
Dennoch war die Botschaft des Landesvaters eindeutig: Es gehe nur mit der Union, nur sie könne es: „Wo die CDU regiert, geht es den Menschen besser.“
Dies gelte für Deutschland nach vier Jahren mit Angela Merkel als Kanzlerin, noch mehr aber für Niedersachsen. Das Bundesland hab ein den Jahren nach dem Regierungswechsel an der Leine in allen wichtigen Bereichen aufgeholt.
Ethik, Moral und Verantwortung nannte Wulff als Werte, für die die Union stehe und die sich immer in schwierigen Zeiten bewährt hätten. In solchen befinde sich das Land gerade wieder. Daher geht es für den Ministerpräsidenten bei der Bundestagswahl vor allem darum, klare Verhältnisse zu schaffen: Ein stabiles bürgerliches Bündnis unter Führung einer starken CDU. Der jetzige Partner in der Großen Koalition sie dazu nicht in der Lage: „Ich traue den (roten) Brüdern und Schwestern nicht.“
Für Wulff gilt die Ankündigung der SPD, mit der Linken kein Bündnis eingehen zu wollen, nur für den 27. September, aber keineswegs darüber hinaus. Dass die Linke keine Berechtigung habe, das Schicksal Deutschland zu bestimmen, belege die 40-jährige Geschichte der DDR: „Kommunisten gehören in die Geschichtsbücher und nicht in die Parlamente.“
Zu Beginn der Veranstaltung im nicht ganz vollbesetzten Kursaal der Kreisstadt hatte es eine Kundgebung von anderer Seite gegeben. Ein halbes Dutzend junger Demonstranten stürmte in den Kursaal und beschimpfte den Ministerpräsidenten wegen der Bildungspolitik der Landesregierung als „Verbrecher“.
Nach wenigen Sekunden war der Protest beendet: Ordner beförderten die jungen Leute samt ihres mitgeführten Transparents aus dem Saal ins Freie.


Selbstbewusstsein vor der Wahl demonstrieren (von links) Ministerpräsident Christian Wulff und der CDU-Bundestagskandidat Reinhard Grindel.

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