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Böhme-Zeitung vom 28.09.09

Grindel: Ein enormes Verantwortungsgepäck

Direkt gewählter CDU-Politiker blickt auf nicht einfachen Wahlkampf zurück

at Bad Fallingbostel. Für Reinhard Grindel war es „einfach ein gelungener Wahlabend“. Als strahlender Sieger zog er gestern kurz vor 20 Uhr ins Kreishaus in Bad Fallingbostel ein. Dort wurde der alte und neue Bundestagskandidat von Parteikollegen und Unterstützern bereits sehnlichst erwartet. Sie feierten ihren Kandidaten, dem mit 40,2 Prozent der Stimmen der direkte Einzug in den Bundestag gelungen ist.
Auf Grindel gewartet hatte auch sein stärkster Konkurrent im Wahlkreis, der Sozialdemokrat Lars Klingbeil. Dieser gratulierte Grindel zu seinem Wahlsieg. Grindel wiederum lobte den fairen Wahlkampf und bot Klingbeil in dessen Funktion als SPD-Vorsitzender im Heidekreis eine enge Zusammenarbeit an.
„Ich freue mich darüber, nach 15 Jahren wieder ein Direktmandat für die CDU geholt zu haben“, sagte Grindel schließlich gegenüber der Presse. Viel dazu beigetragen habe der „fantastische Wahlkampf“ der Gemeineverbände, der Akzente gesetzt habe. „Aber er war auch nicht einfach“, gab der CDU-Mann zu und verwies auf das Thema „Milchbauern“ und auf „manchen Lehrer im Schulbereich“. Letzteres bezog er auf die abgesagte Podiumsdiskussion in der KGS in Schneverdingen. Grindel wertete das als Beeinflussung der Jungwähler.
Der Bundestagsabgeordnete gab aber auch zu, im Vorfeld „skeptisch und nervös“ gewesen zu sein. Nicht ohne Grund: Zweimal ist ihm der direkte Einzug in den Bundestag bisher nicht gelungen. „Das Erwachen war jedes Mal böse. Das hat mir heute auch ein bisschen zugesetzt.“
Auch deshalb konnte er die Enttäuschung Klingbeils nachvollziehen: „Große Wasser ziehen kleine mit“, blickte er auf das SPD-Bundesergebnis. Letztlich war es für Grindel aber keine Zitterpartie. Schon von Beginn an lag er bei der Stimmenauszählung vor seinem Konkurrenten.
Dass die Erwartungen an Grindel hoch sind, machten noch gestern Abend CDU-Kreisvorsitzende Gudrun Pieper und Kreistagsfraktionsvorsitzender Hermann Norden deutlich: Vor allem bei infrastrukturellen Themen wie dem Ausbau der A7, der Heidebahn und der Amerikalinie sowie beim Thema „Optionskommune“ sei Grindel in Berlin gefordert. Er versprach, viel für den Wahlkreis bewegen zu können und zu wollen. „Das ist ein enormes Verantwortungsgepäck.“
Auf Bundesebene habe die CDU ihr Profil mit dem Ergebnis stärken können, das Wahlziel sei mit Schwarz-Gelb erreicht. Er selbst hoffe, weiter als Obmann im Innenausschuss wirken zu können: „Alles andere wird sich finden.“


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