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Heide-Kurier vom 20.12.09

„Transparente Aufarbeitung“

Grindel reagiert auf Mahnung von Oberst Graf Strachwitz

MUNSTER. „Viele Soldaten unserer Bundeswehr verbringen Weihnachten und Silvester in Afghanistan. Gerade in dieser Zeit dürfen wir sie nicht im Stich lassen. Ihr Einsatz in Afghanistan ist wichtig und trägt zu unserer Sicherheit bei. Die Mahnung von Oberst Graf Strachwitz, der mehr Rückhalt für die Bundeswehr durch die Politik eingefordert hat, nehme ich sehr Ernst und halte sie für richtig“, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel am Ende der Sitzungswoche des Bundestages, bei der die „Kundus-Affäre“ eine große Rolle gespielt hatte. „Auf dem Rücken der Soldaten wird eine parteitaktische Debatte geführt, obwohl jetzt Sachlichkeit am Platz wäre. Unsere Offiziere sind in Kundus oder Masar-e Scharif in einer ungewöhnlich schwierigen kriegsähnlichen Situation. Wenn jetzt alles unter Generalverdacht gestellt wird, ist zu befürchten, daß vor Ort aus Verunsicherung künftig nicht mehr angemessen reagiert wird“, so der CDU-Abgeordnete. Grindel vermißt klare Bekenntnisse insbesondere der SPD zum Afghanistan-Einsatz, für den noch vor wenigen Wochen der heutige SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier als Außenminister verantwortlich gewesen sei. „Die Einsatzregeln lassen die Bekämpfung von Taliban zu, zu deren Strategie es gehört, sich wie Einheimische zu kleiden. Wer da vom grünen Tisch aus vorschnelle Urteile fällt, handelt nicht verantwortlich“, meinte Grindel. Gerade als direkt gewählter Abgeordneter eines Wahlkreises mit sehr hohem Bundeswehranteil habe er in seiner Fraktion dafür geworben, daß den Bürgern durch die Politik stärker als bisher vermittelt werden müsse, unter welchen fordernden Bedingungen die Soldaten ihren Dienst leisteten. „Wir müssen jetzt für eine transparente Aufarbeitung der Vorgänge um den Luftangriff auf die Tanklastzüge sorgen und dürfen den Einsatz in Afghanistan und die Arbeit unserer Soldaten nicht diskreditieren. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Zahl der Angriffe auf die Bundeswehr in Afghanistan stark gestiegen ist und die Bedrohungssituation im Vorfeld der Bundestagswahl extrem groß war“, hob Grindel hervor.


CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel (2.v.li.) beim Truppenbesuch in Munster.

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