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Walsroder Zeitung vom 17.02.10

Neue Initiative für eine Umgehungsstraße

Walsroder CDU: „Nordumgehung“ soll in die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans

Das Thema Umgehungsstraße ist in Walsrode und in der Vogelparkregion so alt, dass viele Befürworter und Gegner des ersten Umgehungsstraßen-Streits schon gar nicht mehr leben. Das Ergebnis dieser und anderer Meinungsverschiedenheiten ist bekannt: Eine Umgehungsstraße, ob südlich oder nördlich von Walsrode, gibt es bis heute nicht. An der Notwendigkeit hat sich aber nichts geändert – eher im Gegenteil: Der Verkehr hat sich vervielfacht, und nicht nur der Schwerlastverkehr bereitet erhebliche Probleme. Deshalb will die CDU Walsrode zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel eine neue Initiative ergreifen.

Walsrode. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Thema ist (fast) genauso schwierig wie aussichtslos. Doch davon wollen sich Hansen-Dirk Indorf und Karl-Heinrich Hofius nicht abschrecken lassen. „Es gibt nur eine Chance für eine Umgehungsstraße – und das ist der Bundesverkehrswegeplan“, so Fraktionschef Indorf. Doch darin rangiert Walsrode mit seinem Vorhaben nur unter der Rubrik „weiterer Bedarf“, was bedeutet: Es gibt derzeit keine gesetzliche Grundlage für die Aufnahme von Planungen, wenn sie denn von Land oder Bund betrieben werden sollen. Selbstverständlich bleibt es Kommunen und Landkreis unbenommen, ihrerseits eine Umgehungsstraße zu planen. Doch dafür sind weder der politische Konsens noch das Geld vorhanden. Und genau daran will die Walsroder CDU jetzt arbeiten. „Wir wollen die Zeit bis zur Neuschreibung des Bundesverkehrswegeplanes im Jahre 2015 nutzen, Untersuchungen anzustellen und Voraussetzungen zu schaffen, um mit dem Projekt in den vordringlichen Bedarf aufgenommen zu werden.“ Mit Nordumgehung und Umgehungsstraße meinen Indorf und Hofius nichts anderes als die Bundesautobahnverbindung zwischen A7 und A27 auf der Vogelparkstraße mit Teilneubauten von der Anschlussstelle Bad Fallingbostel über Elferdingen und Uetzingen in Richtung Walsrode und dem Neubau der eigentlichen Nordumgehung bis zur A27-Anschlussstelle Walsrode-West. „Eine andere Verbindung bzw. Entlastung für die vielfältigen Probleme können wir uns nicht vorstellen“, so Indorf. Dafür sei es aber erforderlich, dass alle politischen Ebenen (Kommunen und Landkreis, Räte, Fraktionen und Ortsvereine bzw. -verbände) an einem Strang ziehen. Wie schwierig das wird, hat die Vergangenheit schon gezeigt. Hinzu kommt, dass sich betroffenen Straßen und Strecken in ganz unterschiedlichen Trägerschaften befinden, alle Kassen restlos leer sind und sich privat finanzierter Straßenbau noch in den Kinderschuhen befindet. Deshalb rechnen die Beteiligten zwar mit einem „sehr langwierigen und schwierigen Verfahren“, haben aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Reinhard Grindel gab dennoch zu bedenken, dass es sich bei der geplanten Streckenführung um eine nahezu parallele Ortsumgehung zu bestehenden Autobahnen handele. „Dafür in den Bundesverkehrswegeplan zu kommen, ist eigentlich nicht möglich. Es sei denn, es gibt besondere Gründe.“ Obwohl es diese und andere Vorbehalte gibt, will die CDU weiter machen: „Entweder wir fangen jetzt an oder nie“, so Indorf.


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