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Verdener Aller Zeitung vom 03.04.10

Mehr Anreize für Ärzte schaffen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel sprach mit den SoVD-Kreisvorständen

LANDKREIS . Die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum und die Reformen bei Hartz IV – das waren nur zwei der Themen, die der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel bei einem intensiven Gespräch mit den Kreisvorständen des Sozialverband Deutschlands von Rotenburg und Soltau-Fallingbostel erörterte.
Wie Grindel mitteilte, informierte er dabei über die deutliche Erhöhung des Schonvermögens bei Hartz IV. „Es darf nicht sein, dass diejenigen, die ihr Leben lang für das Alter gespart haben, alles verlieren und nach einiger Zeit genau so dastehen wie die, die ihr Geld verjuxt und verjubelt haben“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Ein 50-jähriges Ehepaar dürfe in Zukunft bis zu 75000 Euro behalten. Auch das selbst genutzte Eigenheim fällt unter das Schonvermögen. Der Kreisvorsitzende des SoVD Rotenburg, Hermann Olliges, fragte nach den weitergehenden Hartz IV-Plänen von Arbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen. Dazu betonte Grindel, Ziel der Sozialpolitik dürfte es nicht sein, dass es den Menschen in Hartz IV immer besser gehe, sondern dass sie möglichst schnell aus Hartz IV herauskommen und wieder Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt finden.
Einig war sich die Gesprächsrunde, dass es noch mehr Anreize für Ärzte geben müsse, auch im ländlichen Raum eine Praxis zu eröffnen. Dabei käme eine bessere Honorierung für Hausbesuche oder andere Leistungen in Betracht, die typisch sind für ärztliche Praxen auf dem Land. Grindel deutete an, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen ein System entwickeln müssten, das für eine gleichmäßigere Verteilung der Kassenzulassungen in der Stadt und auf dem Land sorgt. Der SoVD-Kreisvorsitzende für Soltau-Fallingbostel, Günter Steinbock, sprach ein Ärgernis in den Krankenhäusern in Soltau und Walsrode an. Dort bekämen die Patienten 01805-Nummern zugewiesen, die das Telefonieren ins Krankenhaus deutlich verteuerten. „Das ist ein unsoziales Abkassieren, das wir nicht wollen“, sagte Steinbock dem Bundestagsabgeordneten. Grindel hat sich inzwischen mit der Geschäftsführung des Heidekreis-Klinikums in Verbindung gesetzt und um eine Überprüfung der Regelung über die Telefongebühren gebeten. Insbesondere regte er an, dass Freunde von Patienten, die aus Mitgefühl anrufen, dafür nicht auch noch extra bezahlen müssten. Der Bundestagsabgeordnete will sich auch mit seinem Landtagskollegen Dr. Karl-Ludwig von Danwitz in Verbindung setzen, der Aufsichtsratsvorsitzender des Heidekreis-Klinikums ist.


Reinhard Grindel mit den Mitgliedern des SoVD aus Rotenburg und Soltau-Fallingbostel.

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