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Walsroder Zeitung vom 03.05.10

Volldampf für weiteren Heidebahn-Ausbau

Reinhard Grindel: Planung für Abschnitt Walsrode-Soltau wird vorgezogen

Es gibt gute Aussichten, dass der Startschuss für den Bau des Abschnitts der Heidebahn zwischen Walsrode und Soltau früher erfolgt, als das bisher vorgesehen war. Dies erklärte am Wochenende der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel nach einem Gespräch mit dem Bevollmächtigten der Bahn AG für Niedersachsen und Bremen, Ulrich Bischoping, auf WZ-Nachfrage.

Walsrode (es). Allen berechtigten und unberechtigten Unkenrufen zum Trotz scheint der Ausbau der sogenannten Heidebahnstrecke zwischen Bennemühlen und Buchholz in der Nordheide nun Fahrt aufzunehmen. Darauf hat auch der Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), Hans-Joachim Menn, hingewiesen, als er das Zukunftskonzept für den Nahverkehr auf der Schiene präsentiert hat. Generell betonte Menn, dass trotz knapper werdender Haushaltsmittel langfristig alle Strecken, auf denen heute Nahverkehr angeboten werde, auch in Zukunft befahren würden.
Menn wiederholte die Ankündigung, dass noch in diesem Jahr die Ausschreibung für den künftigen Betreiber des Schienenverkehrs im sogenannten Heidebahnkreuz (darunter finden sich die Heidebahn und die sogenannte Amerikalinie zwischen Bremen und Uelzen) erfolgen werde. Damit einher geht Ende nächsten Jahres auch der Einsatz neuer Dieseltriebwagen.
Ab Dezember 2011 soll nach dem Ausbau der beiden Streckenabschnitte zwischen Bennemühlen und Walsrode sowie Soltau und Buchholz laut Menn ein neues Fahrplankonzept mit kürzeren Reisezeiten, stündlichen Direktverbindungen nach Hannover, zusätzlichen Zügen in den Hauptverkehrszeiten zwischen Buchholz und Soltau sowie verbessertem Abend- und Wochenendangebot gelten.
In dem Zusammenhang hat allerdings der SPD-Landtagsabgeordnete Dieter Möhrmann nach einer Anfrage an das Wirtschaftsministerium Kritik angemeldet. Für die mögliche Schließung von drei Haltepunkten im nördlichen Kreisgebiet werde das neue Fahrplankonzept nur als Begründung vorgeschoben. In Wahrheit wolle die Bahn gering frequentierte Bahnhöfe schließen. Die Landesregierung hatte darauf verwiesen, dass zur langfristigen Erhaltung der Haltestellen deutlich über 200 Ein- und Ausstiege pro Werktag erforderlich seien. Momentan sind es dort klar unter 100.
Deutlich positiver äußert sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel. Nach einem Gespräch mit dem Bahnrepräsentanten für Niedersachsen und Bremen erklärte Grindel, Ulrich Bischoping habe zugesagt, dass in Abstimmung mit der LNVG schon jetzt die Planungen für den Bauabschnitt der Heidebahn zwischen Soltau und Walsrode aufgenommen werden sollen, um dadurch einen frühzeitigen Baubeginn zu sichern. Abgedeckt werden die notwendigen Planungskosten durch Restmittel aus Geldern des Bundesschienenausbaugesetzes.
Die Planungen für diesen Bauabschnitt sehe nicht nur die Erhöhung der Geschwindigkeit auf 120 Stundenkilometer, sondern auch die Neugestaltung der Verkehrsstationen zwischen Walsrode und Soltau, die Anpassung der Leitsicherheitstechnik, einschließlich Digitalfunk, und die Umgestaltung von 25 Bahnübergängen vor. „Die Landesnahverkehrsgesellschaft hat zugesagt, mit dem Bau zu beginnen, sobald die Planung fertig ist. Sie ist auch bereit, die Maßnahme im Hinblick auf die Mittel, die für die Förderperiode nach 2013 zur Verfügung stehen werden, vorzufinanzieren“, so Grindel. Im Idealfall könne der Ausbau, der nach bisheriger Planung 2016 beendet werden sollte, schon zwei Jahre eher abgeschlossen sein.


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Nach seinem Gespräch mit dem Bahnbevollmächtigten Bischoping ist Reinhard Grindel sicher, dass der Ausbau des Heidebahnabschnitts zwischen Walsrode und Soltau eventuell schon zwei Jahre früher, als bisher geplant, abgeschlossen werden kann.

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