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Rotenburger Kreiszeitung vom 25.06.10

„Noch ist nichts entschieden“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel besuchte die Kaserne Lehnsheide

VISSELHÖVEDE (men). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel besuchte gestern Vormittag das Führungsunterstützungsbataillon 285 in der Visselhöveder Lehnsheide-Kaserne. Er bescheinigte dem Standort ein gutes technisches Niveau und dem Bataillon eine hohe Leistungsfähigkeit sowie eine große Einsatzbereitschaft.

Der Zeitpunkt dieses Besuches erkläre sich mit der kommenden Diskussion über die Änderungen der Struktur sowie der Größe der Bundeswehr und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die einzelnen Standorte, sagte Grindel. Der stellvertretende Bataillonskommandeur Frank Wunderlich sowie der zweite Stabsoffizier Martin Barbeln freuten sich, Grindel zugleich mit in die politische Bildung der Soldaten einbeziehen zu können, „die uns ja auferlegt ist“. Der Abgeordnete gab vor rund 90 Soldaten einen Einblick in seine Arbeit sowie in aktuelle politische Themen.
Mit Blick auf die Frage nach der Zukunft der Standorte sagte Grindel: „Niemand weiß zum jetzigen Zeitpunkt, welche Standorte aufgegeben werden. Es macht daher wenig Sinn, schon jetzt Briefe an den Verteidigungsminister zu schreiben, ohne die Rahmenbedingungen zu kennen.“ Mit den Rahmenbedingungen sei mit der Einbringung des Haushaltes 2011 im September zu rechnen. Daher sei es jetzt wichtig, sich frühzeitig über die spezifischen Qualitäten zu informieren, um dann entsprechend argumentieren zu können. Dem Vernehmen nach sei der Blick besonders auf Standorte mit weniger als 900 Mann gerichtet – also auch auf Visselhövede. Aber: „Noch ist nichts entschieden“, so Grindel. Entscheidend sei am Ende nicht, was für den Verband, sondern vielmehr, was für den Standort spreche. Und da gebe es einiges in Vissel. So würden sich hier im Bereich des digitalen Richtfunks eine Vielzahl von Einrichtungen befinden, die so an anderen Standorten nicht oder nur wenig vorhanden seien – beispielsweise der digitale Richtfunkturm, der auch der auch von der Bundespolizei zum Beispiel bei Castor-Einsätzen genutzt wird, die Radarstation in Hiddingen und das Wartungszentrum für Antennenmastanlagen, das es so nur drei Mal in Deutschland gebe. Hinzu kämen auch noch besondere Ausbildungseinrichtungen. Grindel will diese Argumente ins Feld führen, um sich für die Kaserne in Visselhövede stark zu machen.


Reinhard Grindel (Mi.) im Gespräch mit Frank Wunderlich und Martin Barbeln (l.).

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