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Bremervörder Zeitung vom 25.06.10

Kinderlachen im Schloss Bellevue ein schönes Signal

Brief aus Berlin: Heute schreibt der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel zur bevorstehenden Bundespräsidentenwahl

Am kommenden Mittwoch wählt die Bundesversammlung in Berlin einen neuen Bundespräsidenten. Als Mitglied der Bundesversammlung ist meine Entscheidung, Christian Wulff zu wählen, eindeutig, denn ich bin sicher, dass Christian Wulff ein guter Bundespräsident sein wird, auf den gerade wir Niedersachsen stolz sein können. Deutschland braucht jetzt ein Staatsoberhaupt mit politischer Erfahrung und wirtschaftlicher Kompetenz, wie sie Christian Wulff insbesondere in der VW-Krise bewiesen hat. Das ist eine gute Vorbereitung für das höchste Amt im Staate.
Christian Wulff ist ein Mann des Ausgleichs, der zusammenführen und Orientierung geben kann. Ich schätze seine nachdenklichen und klugen Reden, die stets neue Gedanken enthalten und damit politische Perspektiven aufzeigen. Das Wort richtig einzusetzen, ist die eigentliche Macht des Bundespräsidenten. Auch deshalb ist Christian Wulff für das Amt prädestiniert. Er hat in seiner Zeit als Ministerpräsident vielfältige Kontakte ins Ausland geknüpft, die ihm im neuen Amt hilfreich sein werden. Er war immer ein guter Repräsentant unseres Staates in Europa und der Welt.
Ich halte es für völlig unzulässig, dass jemand wie Herr Gabriel, der in seinem Leben nichts anderes als Politik gemacht hat, die Kandidaten Wulff und Gauck so einteilt, wonach der eine eine politische Karriere und der andere ein Leben gelebt habe. Wenn parteipolitisches Engagement in dieser Weise diskreditiert wird, müssen wir uns überhaupt nicht wundern, wenn immer weniger Mitbürger bereit sind, sich in Parteien zu engagieren. Es ist auch nicht so, dass als Bundespräsident nur parteipolitisch neutrale Persönlichkeiten in Frage kommen. Gerade die SPD hat, wenn sie die Mehrheit in der Bundesversammlung besaß, ganz besonders parteipolitisch engagierte Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen. Ich erinnere nur an die Wahl von Johannes Rau zum Bundespräsidenten 1999 und seine Kandidatur 1994 gegen Roman Herzog.
Wir würden dem Misstrauen gegenüber Parteien Tür und Tor öffnen, wenn wir eine parteipolitische Karriere geradezu zum Ausschlussgrund für das Amt des Bundespräsidenten machen würden. Wenn wir die mit der Kandidatur von Gauck geschürte Anti-Parteien-Stimmung die Oberhand gewinnen lassen, werden wir uns auch sehr schwer tun, bei der nächsten Kommunalwahl engagierte Bürger zu gewinnen, die sich für das Gemeinwohl vor Ort einsetzen.
Christian Wulff wird uns ein gut bestelltes Niedersachsen hinterlassen und er hat seine Nachfolge hervorragend geregelt. Mit David McAllister bekommen wir einen bürgernahen Ministerpräsidenten, der politisches Gespür, Führungsstärke und die Fröhlichkeit des Herzens miteinander verbindet. Gleichzeitig wird mit Christian Wulff der jüngste Präsident in der Geschichte unseres Landes in das Schloss Bellevue mit einer jungen und modernen Familie einziehen. Ich finde es gut, wenn angesichts des demographischen Wandels in unserer Gesellschaft ein Repräsentant der mittleren Politikergeneration in dieses Amt kommt. Und Kinderlachen im Schloss Bellevue ist auch ein schönes Signal an die Bürger unseres Landes. Christian Wulff als Bundespräsident und David McAllister als Ministerpräsident stehen für die Kraft der Erneuerung, die zu Recht von der Politik gefordert wird. Auch deshalb werde ich am Mittwoch aus voller Überzeugung Christian Wulff wählen, den ich seit dreißig Jahren kenne und immer mehr schätzen gelernt habe.


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