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Böhme-Zeitung vom 05.07.10

Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen wächst

Aber auch positive Entwicklungen – Reinhard Grindel (CDU) diskutiert mit NFV-Verantwortlichen

bz Soltau/Barsinghausen. Über das Gewaltpotenzial des Fußballs in Niedersachsen diskutierten jetzt Sicherheitsexperten des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) mit dem Abgeordneten des Bundestagswahlkreises Rotenburg I – Soltau-Fallingbostel, Reinhard Grindel in Barsinghausen. NFV-Präsident Karl Rothmund hatte den innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu einem Gedankenaustausch ins Sporthotel Fuchsbachtal eingeladen.
Erfreulich für den NFV ist die Tatsache, dass entgegen dem Bundestrend die Ausschreitungen auf den Fußballplätzen der Oberliga Niedersachsen in der Saison 2009/2010 zurückgegangen sind. Waren es in der Saison 2008/2009 noch 479 Straftaten, so verringerte sich die Zahl auf jetzt 356.
NFV-Sicherheitsexperte und Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann führte den Rückgang der Ausschreitungen unter anderem auf die NFV-Schulung der Sicherheitsbeauftragten der Vereine in der Oberliga Niedersachsen zurück: „Die NFV-Kommission für Prävention und Sicherheit hat gute Arbeit geleistet.“ Durch die intensive Aufklärung im Vorfeld einer Saison seien die Vereine bestens vorbereitet. In der Woche vor den so genannten Risikospielen fänden vor Ort Sicherheitsgespräche mit den Vereinen, der Kommune und der Polizei statt.
Ebenso wichtig sei aber auch der regelmäßige Meinungsaustausch mit dem Innenministerium. Auch dort gebe es eine Kommission für Prävention und Sicherheit. So sei durch einen ständigen Dialog jeder der Beteiligten auf dem neuesten Stand, berichtete Winsmann. Der Rückgang der Straftaten ist nach seiner Einschätzung aber auch auf die derzeit 45 veranlassten Stadionverbote in der Oberliga Niedersachsen zurückzuführen. „Der Niedersächsische Fußballverband arbeitet in der Prävention bundesweit vorbildlich“, betonte Reinhard Grindel.
Damit das so bleibt, bereite der NFV derzeit ein Mustersicherheitskonzept für die Vereine der Oberliga vor, die zur neuen Saison ausgehändigt werden, informierte Winsmann.
Beunruhigend ist laut Grindel ein negativer Trend. Danach werden die Täter immer jünger. „Unter den 14- bis 17-jährigen hat die Gewalt erheblich zugenommen. Sie gehen mit gezielten Angriffen gegen Polizeibeamte vor“, warnte der Bundestagsabgeordnete. In den ersten drei Fußball-Ligen würden allein 30 Millionen Euro für die Sicherheit ausgebeben. Für die Prävention seien vor allem Fanprojekte wichtig.


Diskutierten über das Gewaltpotenzial im Fußball (von links): Ansgar Nieberg (Leiter NFV-Referat Spielbetrieb), Eckehard Schütt, Thomas Hesse (beide NFV-Sicherheitskommission), NFV-Präsident Karl Rothmund, Reinhard Grindel, Jürgen Stebani (Vorsitzender NFV-Spielausschuss), NFV-Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann, Volker Baumgärtel (Sicherheitskommission) und NFV-Justiziar Walter Burkhard.

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