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Osterholzer-Kreisblatt vom 02.08.06

"Eine Botschafterin für Deutschland sein"

Schülerin aus Brillit fliegt mit Programm des Bundestages in die USA

von Sigrid Lüdtke

BRILLIT. In acht Tagen geht es los. Die Koffer sind fast fertig gepackt. Reichen 20 Kilogramm Gepäck für ein Jahr? Diese Frage bewegt Dominique Lemmermann nur am Rande, denn Vorfreude und Spannung auf die kommenden zwölf Monate überwiegen. Die Schülerin aus Brillit fliegt am 9. August im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) in die Vereinigten Staaten. Sie ist damit eine von 350 Glücklichen, die den einjährigen Aufenthalt als Stipendium vom Deutschen Bundestag erhalten. Der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (CDU) steht der 16-Jährigen dabei mit Rat und Tat zur Seite.
"Auf einer Schulveranstaltung hat der Erfahrungsbericht eines Mitschülers mein Interesse geweckt, ebenfalls ein Jahr im Ausland zur Schule zu gehen", erklärt Dominique Lemmermann. Die Realisierung wäre jedoch beinahe an den Kosten gescheitert: Mit mindestens 10 000 Euro müssen Eltern rechnen, die ihr Kind für ein Jahr in die Staaten reisen lassen. "Ich wollte auf jeden Fall rüber", erzählt die engagierte Schülerin. Sie ließ nicht locker und bewarb sich beim PPP-Austauschprogramm. Mit Erfolg. Nicht nur ihre Schulnoten überzeugten ein unabhängiges Institut, das die aufwendigen Bewerbungsunterlagen von jährlich mehreren hundert Bewerbern sichtet. Auch ihr Amt als Schulsprecherin des Gymnasiums Bremervörde und das Mitwirken im Schularchiv überzeugten die Jury.
"Solch ein ehrenamtliches Engagement muss man auch mal prämieren", meint Reinhard Grindel. Der CDU-Politker betreut die große Reise der Austauschschülerin aus seinem Wahlkreis gewissermaßen als Pate. Er wünscht sich regelmäßige Erfahrungsberichte von ihr. "An Dominique hat mich ihre Bereitschaft überzeugt, sich auf neue Leute einzustellen", sagt er. Natürlich hätten auch ihre guten Englischnoten eine wichtige Rolle gespielt. Er freue sich, dass jungen Menschen mit dem Stipendium eine große Chance gegeben werden kann. "Zweifellos wird dieser USA-Aufenthalt das weitere Leben prägen", meint Grindel, der bereits zwei männliche Stipendiaten betreut hat.
Das Patenschaftsprogramm wurde 1983 - zum 300. Jahrestag der ersten deutschen Einwanderung - vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und vom Deutschen Bundestag beschlossen. Der jungen Generation beider Länder solle die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit vermittelt werden, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertevorstellungen beruhe, heißt es in der PPP-Broschüre. Es werde erwartet, dass die jungen Stipendiaten als "junge Botschafter ihres Landes einen dauerhaften Beitrag zur besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern leisten". Wer mehr über das Programm wissen möchte, wird unter www.bundestag.de/ppp fündig. Einsendeschluss der Bewerbungsunterlagen fürs Ausstauschjahr 2007/08 ist am 1. September.
Die Schülerin aus Brillit hat diese Hürde bereits genommen und ein Seminar in Weimar mit 30 weiteren Stipendiaten über die deutsche Geschichte und über das politische System der USA absolviert. Nun steht nach vielen Vorbereitungen die Abreise unmittelbar bevor. Von Hamburg geht es mit dem Flieger über Frankfurt erst nach Chicago und dann nach Milwaukee am Michigan-See im Staate Wisconsin. Dort werden ihre Gasteltern Dominique vom Flughafen abholen. Ein Foto hat das Ehepaar, deren erwachsene Kinder im Nachbarort leben, bereits geschickt. Nach einem Eingewöhnungsseminar geht es dann für ein Jahr auf die amerikanische High-School. "Ich hoffe, ich komme danach wieder zu meinen jetzigen Schulkameraden, die dann in der zwölften Klasse sind", hofft Dominique, die beruflich in Richtung Journalistik gehen möchte. "Ich bin glücklich, dass meine Eltern sich mit mir freuen auf dieses spannende Jahr."

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