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Rotenburger Kreiszeitung vom 17.07.10

Frauen wichtig in der Feuerwehr

CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel zum Auftakt seiner Sommertour in Sottrum zu Gast

SOTTRUM (sbo) Geballte Frauenpower begrüßte Reinhard Grindel am Donnerstag bei der Freiwilligen Feuerwehr in Stuckenborstel. Mit 22 Damen hat die 49-köpfige Ortswehr die größte Frauenabteilung in der Samtgemeinde Sottrum. Zum Auftakt seiner Sommertour machte der CDU-Bundestagsabgeordnete nämlich an der Wieste Station.

Gemeinsam mit dem Samtgemeinde-Bürgermeister Markus Luckhaus, dem CDU-Gemeindeverbands- und Feuerwehrausschuss-Vorsitzenden Hans-Hermann Engelken und der Ortsverbandsvorsitzenden Andrea Kaiser stattete Grindel den Firmen Minmetals und Gase Partner Sottrum sowie den Brandschützern einen Besuch ab.
Besonderes Augenmerk legte Grindel auf den demografischen Wandel in den Feuerwehren. Frauen übernähmen dort mittlerweile eine sehr wichtige Rolle. Denn ohne sie wäre die Einsatzbereitschaft am Tag nicht mehr leistbar, bestätigte Ortsbrandmeister Frank Lehmann die Annahme Grindels. In Stuckenborstel seien die Damen voll in die Truppe integriert und akzeptiert, so Inge Könsen, eine der ersten Frauen der Ortswehr und seinerzeit erste Gruppenführerin. Es herrsche eine gute Kameradschaft.
Um auch künftig die Einsatzbereitschaft der Wehren gewährleisten zu können, müsse man Grindel zufolge die Zahl der Aktiven steigern. Dazu sei eine intensive Nachwuchsarbeit nötig – etwa in Form von „Löschzwergen“. Je früher man Kinder mit dem Rettungs-Gen infiziere, desto eher blieben sie dabei. Ebenso könnte man die Altersgrenze für Aktive nach oben öffnen.
Zudem forderte der Christdemokrat die Unternehmen auf, stärker die Vorteile statt die Ausfallzeiten etwa durch Einsätze zu erkennen, die sich aus der Beschäftigung von Brandschützern ergeben. „Sie sind teamfähig, sind arbeiten unter Stress gewöhnt und haben vielfältige technische Fertigkeiten.“ So könnten Feuerwehrleute in Betrieben beispielsweise als Ersthelfer oder Brandschutzbeauftragte eingesetzt werden.
„Überwiegend kann man in der Samtgemeinde feststellen, dass wir positive Erfahrungen mit Unternehmen gemacht haben“, berichtete Luckhaus. Von dieser Seite gebe es eine sehr intensive Unterstützung der Wehren. Nur ganz selten habe ein Arbeitgeber sich etwa die Lohnausfallkosten erstatten lassen.
Grindel berichtete auch, dass man auf Bundesebene einen Feuerwehrführerschein für Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen einführen wolle, was die Brandschützer sehr begrüßen würden. Dafür brauche der Bundesverkehrsminister aber noch die Zustimmung der EU.
Sehr beeindruckt war Grindel von der Firma Minmetals Service Center im Sottrumer Gewerbegebiet an der Liebigstraße. Minmetals ist die größte chinesische Stahlhandelsgesellschaft und zu 100 Prozent in Staatsbesitz. In Sottrum entsteht ein europaweites Service-Center. Mit einer der weltweit modernsten Blechbearbeitungsmaschinen sollen große Mengen von Vorprodukten für Unternehmen der Medizintechnik oder Ernährungswirtschaft hergestellt werden.
Geschäftsführer Oliver Köster berichtete, dass Minmetals den Bau einer bis zu 10000 Quadratmeter großen Lagerhalle plane. Die Zahl der bisher 21 Mitarbeiter könne dann sehr schnell verdoppelt werden.
Seine Kunden will die Firma mit einer großen Vielfalt von Produkten, die am Standort Sottrum gefertigt und vorgehalten werden, innerhalb eines Tages beliefern können. Grindel: „Damit zeigt sich, dass Sottrum ein attraktiver Wirtschaftsstandort aufgrund seiner hervorragenden Verkehrsanbindung an die A1 und A27 ist. Gerade angesichts der wieder wachsenden Umschlagszahlen in Hamburg und Bremerhaven hat das eine immer größere Bedeutung.“
Anschließend besuchte der CDU-Politiker die Firma Gase Partner Sottrum von Thomas Meinke in Stuckenborstel, der ebenfalls eine Erweiterung seines Unternehmens plant.


Begleitet von lokalen CDU-Politikern besuchte Reinhard Grindel (Mitte) die Stuckenborsteler Wehr. Foto: sbo

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