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Rotenburger Kreiszeitung vom 17.08.10

Sprengfallen: hinterhältig und kaum kalkulierbar

CDU/FDP-Politiker aus dem Landkreis sahen Einsatzübung im Luhner Holz

ROTENBURG (sf) Das Verhalten nach einem Sprengstoffanschlag führten Soldaten der 4. Kompanie des Fernmelderegiments1 aus der Lent-Kaserne gestern Nachmittag ihren Gästen aus der Politik auf dem Standortübungsplatz im Luhner Holz vor. Heinz-Günter Bargfrede, Sprecher der CDU/FDP-Gruppe im Kreistag, hatte den Besuch im Standort organisiert. CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel betonte am Rande im Gespräch mit unserer Zeitung, dass der Standort Rotenburg als fünftgrößte Heeresgarnison bundesweit von der im nächsten Jahr anstehenden, umfassenden Bundeswehr-Strukturreform nach Lage der Dinge im Bestand nicht gefährdet sei.

Zum Ende des Jahres werde die neue Struktur der Bundeswehr feststehen, in 2011 umgesetzt, deutete Reinhard Grindel im Beisein der Kommandeure der in der Lent-Kaserne stationierten Einheiten – Oberstleutnant Peter Hillermann (Fernmelderegiment1) und Oberstleutnant Michael Skubatz (Logistikbataillon3) – an. Der Standort Rotenburg stehe offenbar nicht zur Disposition. Es könnte allerdings zu einem Wechsel der Einheiten kommen.
Das Jahr 2011 steht für Fernmelder und Logistiker im Zeichen des Einsatzes im Rahmen der internationalen Missionen im Kosovo und in Afghanistan. 130 Soldaten werden aus dem Logistikbataillon3 die Einsatzkräfte unterstützen, etwa 100 davon in Afghanistan. Die Fernmelder stellen rund 120 Soldaten ab – bis zu 30 für Missionen am Hindukusch. Übers Jahr verteilt gehen im Rahmen der verschiedenen Kontingente mehr als 500 Soldaten aus Rotenburg in den Einsatz. Was sie in Afghanistan möglicherweise erwartet, wird so gut es geht am Standort trainiert. In die Ausbildung, so Peter Hillermann, flössen die Erfahrungen in den Auslandseinsätzen ein. Der einsatzerfahrene Hauptfeldwebel Hagemann ließ im Gespräch mit den Politikern anklingen, dass es Sinn mache, mit dem Material zu üben, das man im Ausland vorfinde. Reinhard Grindel versprach sich dafür einzusetzen, dass hier nachgebessert werde.
Hauptmann Sascha Nötzel (Chef 4. Kompanie Fernmelderegiment1) erläuterte den Gästen das Szenario und die eingesetzten Kräfte – Fernmelder, Logistiker und Sanitäter. Mit im Konvoi auch ein motorisierter Störtrupp, der die funkgesteuerte Auslösung von Sprengstofffallen verhindern soll. Peter Hillermann wies darauf hin, dass die Bedrohung durch Sprengfallen eine hinterhältige Methode darstelle, die kaum zu kalkulieren sei. In diesem Bewusstsein dankte Heinz-Günter Bargfrede den Soldaten für den „ausgesprochen gefährlichen Einsatz, den sie für uns leisten“.


Die Kommandeure Peter Hillermann (r.) und Michael Skubatz standen Reinhard Grindel (l.) und Heinz-Günter Bargfrede Rede und Antwort.

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