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Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 23.08.10

Profi des Alltags und Politikkenner

von Stefan Koch

Dieser Mann hat es eilig. Bereits mit 48 Jahren hatte er sich als Fernsehjournalist beim ZDF einen Namen gemacht, unter anderem als Studioleiter in Berlin und Brüssel. 2002 wurde er dann über die niedersächsische Landesliste in den Bundestag gewählt. 2009 gewann er seinen Wahlkreis Rotenburg I – Soltau-Fallingbostel vor den Toren Hamburgs mit 40 Prozent der Erststimmen direkt.
Nach acht Jahren Parlamentserfahrung darf sich der CDU-Politiker durchaus als etablierter Abgeordneter betrachten. Ein Mann, der den Betrieb kennt – von außen und von innen.
Wer den Journalisten im Bundestag erlebt, spürt schnell, dass er seine beiden beruflichen Laufbahnen geschickt miteinander verknüpft.
Der Rotenburger ist zwar längst nicht mehr der Fernsehreporter, der das Geschehen aus sicherer Distanz beobachtet und beurteilt. Aber sein journalistisches Handwerk kommt ihm regelmäßig zugute: In der Ausschussarbeit und in den Parlamentsdebatten ist er es gewohnt, komplizierte Sachverhalte schnell zu durchdringen und im politischen Wettbewerb auf den Punkt zu bringen. Der Spagat zwischen der Detailarbeit in Berlin und der Präsentation vor den Wählern zu Hause erscheint ihm als Routineaufgabe.
In dieser Legislaturperiode kommt dem Niedersachsen eine besondere Rolle hinter den Kulissen zu. Als Mitglied der Arbeitsgruppe Innen und Justiz hatte er bereits bei den Koalitionsverhandlungen an den Vereinbarungen zwischen Union und FDP mitgearbeitet. Seit November 2009 ist er Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Innenausschuss. Damit gilt er als Koordinator der gesamten Innenpolitik der Union im Fachausschuss, wenngleich der Sprecher von der CSU gestellt wird. Ein Moderator der Macht, der jenseits des Scheinwerferlichts die unterschiedlichen Interessen auszubalancieren hat. Eine Aufgabe, die ihn auch regelmäßig im eigenen Wahlkreis einholt. Dort hat es sich herumgesprochen, dass Grindel für viele Fragen mit zuständig ist, die sich im Alltagsleben ganz konkret auswirken – von der Neufassung des Waffenrechts für Schützen und Jäger bis hin zu der Frage, wie lange sich Flüchtlinge und Asylbewerber in Deutschland aufhalten dürfen.
Grindel bezeichnet sich selbst als „Profi des Alltags“. Eine Eigenschaft, die er nicht nur im Parlament unter Beweis stellen muss: Der Rotenburger ist vor einigen Monaten zum zweiten Mal Vater geworden. Eine Auszeit vom Politikbetrieb will er sich nicht nehmen, wohl aber mehr Zeit für die Familie.


Reinhard Grindel war früher ein Fernsehmann

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