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Heide-Kurier vom 12.09.10

Grindel gegen Kritik

„Bürger profitieren von Energiekonzept“

SOLTAU-FALLINGBOSTEL. Der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel ist der Kritik der kommunalen Spitzenverbände und einzelner Stadtwerke am jüngst veröffentlichten Energiekonzept der Bundesregierung entgegengetreten. „Die Bürger und auch Städte und Gemeinden profitieren von langfristig stabilen Strompreisen. Die laufenden Kosten für kommunale Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser bleiben planbar. Dasselbe gilt ebenso für den Energiekostenanteil der Unterkunftskosten für Hartz-IV-Empfänger, den unser Landkreis zu tragen hat“, meinte Grindel.
Nach Ansicht des CDU-Abgeordneten komme in der öffentlichen Debatte zu kurz, daß Teil des Energiekonzepts auch ein kommunales Förderprogramm „Energetische Städtebausanierung“ ist. Grindel: „Ziel dieses Programms ist, umfassende und lokal angepaßte Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien auf kommunaler Ebene in unbürokratischer Weise anzustoßen.“
„Viele Bürger werden darüber hinaus die weitergehenden Programme zur energetischen Gebäudesanierung nutzen“, meinte der Politiker weiter. Außerdem wären ohne die Abgaben der großen Energieversorgungsunternehmen aufgrund der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke Fördermaßnahmen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Höhe von mehr als 15 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt nicht zu finanzieren gewesen.


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