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Interview rbb INFOradio vom 16.09.10

Grindel fordert mehr Waffenkontrollen

Vor dem Stuttgarter Landgericht beginnt am Donnerstag der Prozess gegen den Vater von Tim K., dem Amokläufer von Winnenden, der erst 15 Menschen und anschließend sich selbst erschoss. Dem Vater wird vorgeworfen, seine Waffen und die Munition nicht ordentlich weggeschlossen zu haben, so dass sein Sohn leicht herankam.
Nach dem Amoklauf von Winnenden am 11. März 2009 ist das Waffenrecht weiter verschärft worden.
So dürfen seit Juli letzten Jahres die Behörden verdachtsunabhängig prüfen, ob Besitzer ihre Waffen ordnungsgemäß weggeschlossen haben. Und Jugendliche dürfen erst ab 18 mit Großkaliberwaffen schießen, deren Munition mehr als 5,6 mm Durchmesser hat. Forderungen, die Waffen von Sportschützen z.B. künftig zentral zu lagern oder Großkaliberwaffen komplett zu verbieten, hatten keinen Erfolg.
Der Obmann der Union im Bundestagsinnenausschuss, der CDU-Abgeordnete Reinhard Grindel, hat sich für mehr Waffenkontrollen ausgesprochen.
Grindel sagte im Inforadio, er wünsche sich in manchen Bereichen intensivere Kontrollen. Allerdings sei dies auch von der personellen Besetzung der Ordnungsbehörden in den einzelnen Bundesländern abhängig. „Die Kontrollen müssen vor allem effektiver werden. Der ein oder andere Landrat bzw. Bürgermeister sollte vielleicht mal in den Ordnungsämtern schwerpunktmäßig Personal einsetzen, um diese Kontrollen durchzuführen“, forderte Grindel.
Der Gesetzgeber habe mit dem neuen Waffenrecht jedenfalls einen Rahmen gesetzt, um noch bessere Kontrollen zu ermöglichen. Diese Gesetzeslage habe bereits in der Prävention eine ganze Menge bewirkt, betonte der CDU-Politiker. Als Beispiel nannte Grindel die Tatsache, dass sich viele Schützen inzwischen abschließbare Schränke zur Aufbewahrung von Waffen besorgt hätten.
Die Fragen stellte Sabine Beckmann.


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