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Pressemitteilung vom 26.01.06

Grindel: Bauern brauchen Saisonarbeitskräfte

CDU-Bundestagsabgeordneter für Härtefallregelung

Aufgrund der absehbaren Probleme bei der Bereitstellung einer ausreichenden Zahl von Saisonarbeitskräften vom heimischen Arbeitsmarkt hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel für eine flexible Lösung bei der Beschäftigung ausländischer Saisonkräfte ausgesprochen.

Ohne ein Entgegenkommen des Bundesarbeitsministers in der Frage der Begrenzung ausländischer Saisonkräfte seien Verluste in den Betrieben des Sonderkulturanbaus zu befürchten. Nach einer von SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering durchgesetzten Regelung dürfen Landwirte in diesem Jahr höchsten nur noch 90 Prozent der ausländischen Saisonarbeiter beschäftigen, die im letzten Jahr auf ihren Höfen und Feldern tätig waren. Grindel: „Unsere Bauern brauchen Saisonkräfte. Die Agenturen für Arbeit und der Landkreis sollten jetzt unverzüglich erklären, ob sie den Verlust ausländischer Kräfte durch heimische Arbeitslose in gleicher Zahl und Qualität ausgleichen können. Überall dort, wo dies absehbar nicht der Fall sein dürfte, muss den Landwirten die Beschäftigung ausländischer Kräfte wie im letzten Jahr erlaubt werden.“
Der CDU-Parlamentarier verwies darauf, dass gerade expandierende Betriebe mit steigendem Bedarf an Saisonarbeitskräften durch die Neuregelung besonders benachteiligt werden. Er sprach sich in diesem Zusammenhang für eine Härtefallregelung aus. Grindel unterstützt entsprechende Initiativen von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer, der sich darüber in intensiven Verhandlungen mit Arbeitsminister Müntefering befindet. „Es darf nicht sein, dass wegen bürokratischer Hürden in der Arbeitsverwaltung ein Teil der Ernte auf den Feldern bleibt“, sagte der CDU-Abgeordnete. Gleichzeitig betonte Grindel aber, dass sich die Agenturen für Arbeit und der Landkreis darüber Gedanken machen müssten, dass trotz zunehmender Arbeitslosigkeit die Beschäftigung von ausländischen Saisonarbeitskräften kontinuierlich gestiegen sei. „Es muss Konsequenzen haben, wenn sich heimische Arbeitslose nicht zu einer Tätigkeit in der Landwirtschaft bereit finden.“

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