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Walsroder Zeitung vom 08.03.11

„Auf eigenen Beinen stehen“

Dorfmarkerin Carolin Wiesinger hat Stipendium für die USA gewonnen

„Ich möchte in Amerika mein Englisch verbessern und lernen, auf eigenen Beinen zu stehen.“ Die 15-jährige Carolin Wiesinger aus Dorfmark hat klare Vorstellungen. Diese halfen der Schülerin des Walsroder Gymnasiums dabei, ein begehrtes Stipendium für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages zu ergattern. Am 11. August fliegt sie für ein Jahr in die Vereinigten Staaten, wohin genau, ist noch offen. Angst habe sie trotz des Sprunges ins Ungewisse nicht, sagt sie – „noch nicht“.

Dorfmark (mey). Vater Helmut Wiesinger unterstützte die Schülerin bei der Bewerbung, obwohl „ich ein bisschen Bauschmerzen habe, weil sie erst 15 ist“. Grundsätzlich sei er aber überzeugt, dass das Stipendium das Richtige für sie sei, denn „sie kann ihren Horizont enorm erweitern und wird sicher sehr davon profitieren“.
Carolin Wiesinger, die durch einen Artikel in der Walsroder Zeitung auf das Stipendiatsprogramm des Bundestages aufmerksam geworden ist, hat bereits klare Ziele für die Zukunft, „ich möchte später viel mit Sprachen machen“. Zudem wolle sie viele neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen sammeln und „selbstständig werden“.
Dazu ist auch Durchsetzungsvermögen nötig. Dieses bewies sie bereits beim PPP-Bewerbungsprogramm. Sie überzeugte mit guten Schulnoten, Deutsch- und Englischkenntnissen und einer realistischen Zielsetzung für das Stipendium. Auch einen Geschichtstest meisterte sei mit Bravour.
Leicht sei die Auswahl trotzdem nicht gefallen, betonte Grindel, denn sie habe „ernstzunehmende Konkurrenz“ gehabt. Der Bundestagsabgeordnete musste sich zwischen drei Kandidaten entscheiden. „Ein dickes Plus war für mich, dass sie sich ehrenamtlich als Handball-Schiedsrichterin einsetzt. Das ist ungewöhnlich.“, sagte Grindel. Die Hilfe in einem Pferdestall in Dorfmark und Erfahrungen als Babysitterin für deutsche und englische Kinder waren weitere Punkte, die für die Aktive der HSG Heidmark sprachen.
Grindel gibt ihr eine Aufgabe mit auf den Weg in die Vereinigten Staaten: „Sie ist auch eine kleine Botschafterin Deutschlands, soll über persönliche Kontakte ein gutes Bild von Deutschland verbreiten und geschichtliches und politisches Wissen vermitteln.
Dass es die bald 16-jährige, wie andere der 350 bundesweiten Stipendiaten, in die „Pampa“ verschlägt, nachdem sei am 11.August in Washington gelandet ist, ist übrigens unwahrscheinlich. Denn Carolin Wiesinger ist Diabetikerin. „Wir suchen deshalb eine Familie für sie, die damit umgehen und im Zweifelsfall helfen kann. Zudem muss eine vernünftige medizinische Versorgung sichergestellt sein“, nennt Grindel das Anforderungsprofil.
Eine gute medizinische Versorgung braucht die Schülerin auch im Moment. Denn ein Kreuzbandriss setzt sie seit einiger Zeit außer Gefecht. „Aber bis zum Abflug ist alles wieder okay“, versichert Carolin Wiesinger.


Abflug nach Amerika:
Carolin Wiesinger aus Dorfmark hat ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages bekommen. Mit auf dem Bild sind der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (links) und Vater Helmut Wiesinger.

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