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Rotenburger Kreiszeitung vom 30.07.11

„Energiewende nicht zum Nulltarif“

Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel besucht im Rahmen seiner Sommertour die Stadtwerke

Rotenburg. Im Rahmen seiner alljährlichen Sommertour machte der CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel gestern bei den Stadtwerken in Rotenburg Station. Da Grindel sich dieses Mal besonders ein Bild von den Auswirkungen der Energiewende verschaffen will, hatte Stadtwerke Chef, Reinhard David zum Austausch eingeladen.

Neben David standen auch leitende Stadtwerke-Mitarbeiter Grindel Rede und Antwort. „Wir sind heute mit so einer starken Mannschaft vertreten, um zu zeigen, dass uns viele Themen am Herzen liegen“, sagte Reinhard David zu Beginn der Diskussion. Aber auch Reinhard Grindel wurde von CDU-Politikern aus dem Landkreis begleitet.
Eines der beherrschenden Themen des Vormittags war der befürchtete Anstieg der Strompreise im Zuge des Ausstiegs aus der Atomenergie. „Die Energiewende gibt es nicht zum Nulltarif“, erklärte Reinhard David. Da stimmte ihm auch der Bundestagsabgeordnete zu: „Der Ausstieg bis 2022 ist ein sehr ambitioniertes Programm und das wird teuer. Das müssen die Menschen wissen.“ Hier seien auch die Kanzlerin und der Umweltminister gefragt. Aber nicht nur finanzielle Einschränkungen müssten in Kauf genommen werden, auch die Landschaft werde sich im Zuge der Investitionen in erneuerbare Energien verändern, merkte Hartmut Leefers von der CDU in Waffensen an. Denn nun würden vermehrt Windkraft- und Biogasanlagen gebaut. Dem konnte der Bundestagsabgeordnete nur zustimmen. „Die Bevölkerung wird auch von der Veränderung der Landschaft betroffen sein“, warnte Grindel.
Im Zuge der Diskussion machte Hermann Dodenhof, kaufmännischer Leiter bei den Stadtwerken, auf den hohen Verwaltungsaufwand aufmerksam, der aus Forderungen der Bundesnetzagentur (zuständig für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen) herrühre. „In der Politik wird immer von Bürokratieabbau gesprochen. Wir merken da gar nichts vor.“ So zögen die verschiedenen Energiewenden vielfach neue Paragraphen nach sich, die im täglichen Geschäft beachtet werden müssten. „Die Bundesnetzagentur verselbstständigt sich langsam aber sicher“, stimmte auch Reinhard David zu. Dies sei vor allem den politischen Entwicklungen und all jenen, die sich zu sehr aus den Töpfen bedienten geschuldet, ergänzte Grindel. Dennoch versprach der CDU-Politiker zum Abschluss des Gesprächs, sich für einfachere und schnellere Abläufe einzusetzen. ban


Thema Energiewende (h.v.l.): Technischer Leiter Günter Kröger, Betriebsleiter Ronald Holst, Leiter Privatkundenvertrieb Hans-Joachim Boschen, Bernhard Franz (CDU); v.v.l.: Aufsichtsratschef Hans Hagedorn, Geschäftsführer Reinhard David, Reinhard Grindel MdB, Kaufmännischer Leiter Hermann Dodenhof, Hartmut Leefers (CDU) und Regulierungsmanager Hannes Wilkens.

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