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Walsroder Zeitung vom 08.08.11

Grindel: Hürden für den Schulsport beseitigen

CDU-Bundestagsabgeordneter trifft sich mit Kreissportbund/ Steuererleichterungen gefordert

„Die Kooperation zwischen Schulen und Sportvereinen ist für beide Seiten von hoher Bedeutung und darf nicht durch unnötige bürokratische Hürden behindert werden“, stellte der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel nach einem Treffen mit dem Kreissportbund fest. Der KSB-Vorsitzende Joachim Homann hatte Grindel über zahlreiche steuer- und arbeitsrechtliche Probleme berichtet, wenn Übungsleiter aus den Vereinen in Schulen vor allem im Rahmen des Ganztagsangebots eingesetzt werden.

Walsrode. Grindel hat sich Mitte August mit führenden Vertretern des Bundesfinanzministeriums verabredet, um diese Themen zu besprechen. „Im Interesse der Vereine muss es das Ziel sein, dass für die Übungsleiter weder Umsatzsteuer noch Einkommenssteuer abzuführen sind. Das Interesse des Staates an der sportlichen Betätigung der Schüler und einer guten Zukunftsperspektive ist höherrangig als die Aussicht auf eine vergleichsweise sehr geringe Steuereinnahme“, betonte der CDU-Abgeordnete.
Sportlehrkraft Barbara Walter und die Vorsitzende der Sportjugend, Bianca Grewe, berichteten von weiteren Problemen. So verlange die Landesschulbehörde eine Vertretungsregelung für die Übungsleiter in Schulen und die halbjährliche Erneuerung des Führungszeugnisses. „Eine verpflichtende Vertretung können Übungsleiter nicht garantieren. Das Führungszeugnis zu verlangen, ist richtig, aber die halbjährliche Erneuerung ist zu aufwendig.“ Sie baten den Abgeordneten sich in diesem Sinne beim Kultusministerium für Bürokratieabbau einzusetzen.
Grindel berichtete von seinem Einsatz, die Haftung von Vereinsvorständen für fahrlässiges Verhalten im Steuer- und Abgabenrecht gesetzlich auszuschließen. „Wer sich einmal die umfangreichen steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften anschaut, die auch für Vereine gelten, darf sich nicht wundern, wenn kaum noch jemand bereit ist, Schatzmeister zu werden. Ich will, dass die Haftung künftig nur noch auf vorsätzliches Handeln beschränkt wird, wenn Vereinsvorstände mit voller Absicht gegen bestehende Gesetze verstoßen.“
CDU-Fraktionschef Gerhard Pickard wies auf die Pläne des SVE Bad Fallingbostel für den Bau eines neuen Nebenplatzes für den Trainingsbetrieb hin. Der alte Platz ist nicht mehr nutzbar. Die Mitglieder des KSB-Vorstandes sahen gute Chancen für eine finanzielle Beteiligung über die Mittel für Sportstättenbau im Jahr 2012. Das gelte grundsätzlich auch für die Pläne des MTV Soltau, einen Kunstrasenplatz zu errichten. Lobend wurde von allen Teilnehmern die Absicht der Stadt Schneverdingen hervorgehoben, einen Sportstättenbedarfsplan zu erstellen. Dies mache, so Herbert Lange, es allen Beteiligten einfacher, Maßnahmen beim Sportstättenbau zielgenau anzugehen.


Einsatz für das Ehrenamt:
Ratsfrau Sabine Jung, CDU-Fraktionsvorsitzender Gerhard Pickard, KSB-Mitarbeiterin Carmen Oelfke, KSB-Vorsitzender Joachim Homann, Reinhard Grindel MdB, Sportlehrlehrkraft Barbara Walter, Kreissportjugendvorsitzende Bianca Grewe, CDU-Vorsitzender Heinz Homann, KSB-Vorstandsmitglied Herbert Lange (von links).

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