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Walsroder Zeitung vom 13.08.11

Arbeitsministerin von der Leyen in der Backstube

Ohnehin ist Vatter der „Bäcker ihres Vertrauens“, doch gestern stattete Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen der Großbäckerei in Buchholz einen Besuch ab, ohne Brötchen zu kaufen, wie sie es sonst so häufig in der Vatter-Filiale in Mellendorf tut. Die 52-jährige CDU-Politikerin, die in Burgdorf bei Hannover lebt, kam, um sich umzuschauen und sich über die Nöte und Sorgen eines mittelständischen Betriebes zu informieren. Dass im Rahmen dieses Besuches auch ein Pferd namens Otto, das Esseler Reitturnier und die geistig behinderte Philippina aus Lindwedel eine bedeutende Rolle spielten, erklärte Dr. von der Leyen am Donnerstag den zahlreichen Gästen.

Ein Wiedersehen beim „Pikanten Fladen“

Arbeitsministerin Dr. von der Leyen lobt die Großbäckerei Vatter

Was in der Großbäckerei Vatter in Buchholz nun endete, begann bei einem Stück Kuchen: Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen begleitete im Mai eine ihrer Töchter beim Reitturnier in Essel, und als Mama dort ein Stück Kuchen kaufen wollte, stand hinter dem Tresen Dorothee Hiby-Durst. Die Bürgermeisterkandidatin der Samtgemeinde-CDU in Schwarmstedt sprach die Parteikollegin an und bat sie um einen Besuch. Dr. von der Leyen willigte ein – nicht nur, weil ihr Vater, der frühere Niedersächsische Ministerpräsident Dr. Ernst Albrecht, und der Vater Hiby-Dursts Freunde waren, sondern auch, um sich die Sorgen und Nöte eines mittelständischen Betriebs vor Ort anzuhören. Am Donnerstagnachmittag kam es nun in der Buchholzer Großbäckerei Vatter zum Wiedersehen.

Buchholz (jr). Es war jedoch nicht das einzige Wiedersehen, über das sich die Arbeitsministerin freute. Denn dort in der Buchholzer Zentrale des Familienbetriebes traf Dr. von der Leyen auch Philippina Bartels und deren Eltern wieder – womit die Politikerin nicht gerechnet hatte. Philippinas Vater Henrik ist Hufschmid. „Er hat unserem Pferd Otto die Hufe beschlagen“, erinnerte sich Dr. von der Leyen an das Treffen vor etwas mehr als einem Jahr.
Seinerzeit nutzte Henrik Bartels die Gelegenheit, um die Ministerin auf die Probleme aufmerksam zu machen, die ihm die Behörden bereiteten: Es ging um seine geistig behinderte Tochter und darum, dass allerlei bürokratische Hürden ihr den Eintritt im Betrieb Vatter erschwerten. Dr. von der Leyen kümmerte sich erfolgreich – und konnte nun Philippina über die Schulter schauen, wie sie die Vatter-Spezialität „Pikanter Fladen“ zubereitete.
Dass nicht alle Probleme, die in den Arbeitsbereich der Arbeitsministerin fallen, so leicht zu lösen sind, wissen aber auch Dr. von der Leyen und Firmenchef Eckehard Vatter, der am Donnerstag zunächst seinen Betrieb vorstellte. „338 Mitarbeiter, davon 303 weiblich, 15 Auszubildende, 28 Filialen – und der prominenteste Gast war bisher der Niedersächsische Wirtschaftsminister“, so fasste Vatter seinen Betrieb zusammen, der den Umsatz seit 2006 um 50 Prozent gesteigert hat. „Aber es wird schwieriger, Auszubildende zu finden, wir selektieren momentan anders“, sagte Vatter. „Wir haben jüngst zehn von elf Auszubildenden übernommen“, sagte der Chef, „ich sehe das als einzige Chance, qualifizierten Nachwuchs zu bekommen.“ Alles laufe zunächst über Praktika, „damit wir möglichst keine Abbrecher haben“, erklärte Vatter.
Vor allem die hohe Frauenquote in dem Buchholzer Betrieb sorgte bei der Ministerin für Interesse. „Wir haben viel zu viele Alleinerziehende in Hartz IV“, sagte Dr. von der Leyen und freute sich, dass der Betrieb Vatter mit Teilzeitmodellen auch diesen Frauen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt gibt. „Ich freue mich, einen solchen Betrieb kennenlernen zu dürfen“, sagte die Arbeitsministerin, die zum Abschied noch eine Tüte Kekse von Dorothee Hiby-Durst in Empfang nehmen durfte. „Sie sind ein großes Vorbild für mich“, sagte die Schwarmstedter CDU-Kandidatin, „weil Sie zeigen, dass man auch mit Charme und fairem Umgang Politik machen kann.“


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