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Rotenburger Kreiszeitung vom 25.08.11

Bildungspaket stößt nur auf geringes Interesse

Bislang 126 Anträge landkreisweit aus Hartz-IV-Familien / Grindel besucht KMS

Kreis Rotenburg. „In der Kreismusikschule in Rotenburg wird unter Beweis gestellt, dass man Kindern für 10 Euro im Monat durchaus ein gutes kulturelles Bildungsangebot machen kann. Durch das Bildungspaket des Bundes eröffnen sich für Kinder aus sozial schwächeren Familien viele Chancen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel in einer Mitteilung and ie Presse , der bei einem Besuch der KMS bedauerte, dass im Landkreis bislang nur für 126 von den anspruchsberechtigten run 3000 Kindern Anträge gestellt worden seien.

Kreisweit haben rund 5300 Kinder, deren Familien Hartz IV oder Wohngeld bzw. Kinderzuschlag beziehen, Anspruch auf zusätzliche Leistungen des Bundes. 2,2 Millionen Euro an Bundesmitteln stehen dem Landkreis für diese Familien zur Verfügung. „Die Möglichkeiten sind geschaffen, jetzt ist es an den Eltern, sich im Interesse ihrer Kinder für deren Teilhabe an kulturellen Aktivitäten einzubringen“, warb Reinhard Grindel für das Bildungspaket.
Abgedeckt werden beispielsweise jährlich 100 Euro für Schulbedarf, 10 Euro monatlich fürs Mitmachen in Sport, Kultur und Freizeit, Zuschüsse für warme Mahlzeiten, anfallende Kosten für Tagesausflüge, Klassenfahrten, Nachhilfeunterricht und Kosten für die Schülerbeförderung. Kreismusikschulleiter Tilman Purrucker sieht das Geld in seiner Einrichtung gut aufgehoben: „Beispielsweise lassen sich mit den zehn Euro pro Monat die Teilhabe an musikalischen Früherziehungskursen an den Schulen finanzieren.“ Obgleich 3000 Kinder aus Hartz IV-Familien Anspruch auf den monatlichen Zuschuss von zehn Euro haben, gibt es in diesem Bereich bislang nur 126 Anträge. Hingegen sind bei den Wohngeldempfängern 440 Anträge von 2300 Berechtigten eingereicht worden. Landrat Hermann Luttmann und der Abgeordnete Reinhard Grindel sind von dem Sinn des Bildungspakets überzeugt. „Die Eltern müssen das Angebot noch viel stärker wahrnehmen, um ihren Kinder umfangreichere Teilnahme an Sport- und Freizeitaktivitäten zu ermöglichen“, so Grindel. „Es dürfe nicht sein, dass Eltern ihre Kinder beispielsweise von den bezuschussten Mittagessen abmeldeten, nur weil sie einen Eigenanteil von einem Euro pro Mahlzeit leisten müssten.
Die Mitarbeiter im Kreishaus sind darauf angewiesen, dass die Eltern der Kinder die Gelder auch beantragen. „Das ist die Voraussetzung, nur so können die Leistungen auch zielgerichtet bei den Kindern ankommen“, betonte Landrat Luttmann.


Werben für das Bildungspaket des Bundes: CDU-Kreistagsfraktionschef Heinz-Günter Bargfrede (v.l.), Landrat Hermann Luttman, KMS-Leiter Tilman Purrucker und Reinhard Grindel MdB.

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