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Pressemitteilung vom 26.08.11

Grindel: Ärztliche Versorgung auf dem Land wird besser

CDU Bundestagsabgeordneter spricht mit führenden Ärzten und Apothekern in Munster

„Wir können auf dem flachen Land auch moderne Apotheke“, sagte Jürgen Zörner von der Munsteraner Sonnen-Apotheke stolz, die zu den zehn Prozent der größten in Deutschland gehört. In seine Räume hatte Zörner Ärzte und den CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel zu einem Gespräch über die medizinische Versorgung auf dem Land eingeladen. Mit dem neuen Versorgungsstrukturgesetz, so Grindel, werde die ärztliche Versorgung gerade im ländlichen Raum deutlich besser. Der Arzt auf dem Land könne künftig mehr verdienen als in der Stadt, weil die Begrenzung der Arztbudgets entfalle und besondere Leistungen, wie etwa Hausbesuche, besser honoriert würden. In diesem Zusammenhang kritisierte Grindel Interviewäußerungen des Vorsitzenden des Soltauer Ärztevereins, Peter Rebhan. „Es wäre schon ganz schön, wenn sich einige Ärztevertreter mit den tatsächlichen Inhalten des neuen Versorgungsgesetzes vertraut und nicht jede Reform im Gesundheitswesen von vornherein schlecht machen würden. Selbstverständlich gibt es eine medizinische Überversorgung in den Großstädten, auf die durch die Einziehung von Kassenarztsitzen reagiert werden muss. Nur so machen wir es für junge Ärzte attraktiv, sich im ländlichen Raum niederzulassen.“ In einem konstruktiven Gespräch mit dem Vorsitzenden der Ärzteschaft Munster, Dr. Hans Wrobleski, machte der CDU-Abgeordnete aber deutlich, dass noch mehr geschehen müsse. „Die meisten Absolventen der medizinischen Hochschulen sind weiblich. Die Kommunen müssen also auch Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen und bei der Eröffnung einer Praxis durch die Bereitstellung von Räumen oder eine enge Verbindung mit den örtlichen Krankenhäusern helfen“, betonte Reinhard Grindel. Zu einer guten medizinischen Versorgung gehöre auch die Beratung durch die Apotheke vor Ort. Grindel: „Ich bin deshalb sehr skeptisch gegenüber Internetapotheken oder der Absicht, Arzneimittel in Drogeriemärkten zu verkaufen.“ Zörner gab zu bedenken, dass gerade ältere Menschen kurze Wege und die Kommunikation mit den Fachleuten in der Apotheke bräuchten. Wrobleski sprach sich dafür aus, bei der ärztlichen Versorgung nicht auf Landkreisgrenzen, sondern auf die tatsächliche Versorgungsdichte zu achten. Außerdem müssten die Kosten im Gesundheitswesen transparenter werden. Kassenpatienten müssten erfahren, was die Krankenkassen für die ärztlichen Leistungen bezahlen. Wrobleski und Zörner hoben abschließend das gute Verhältnis der Ärzte und Apotheker in Munster hervor.


Reinhard Grindel sprach über die medizinische Versorgung im Heidekreis v.l.: Sprecher der Munsteraner Ärzteschaft Dr. Hans Wrobleski, CDU Stadtverbandsvorsitzender Gerd Engel, Reinhard Grindel, Apotheker Jürgen Zörner und Dr. Albrecht Dieckvoss

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